Kaum hat Fiat den Topolino Sport auf den Markt gebracht, denkt der italienische Hersteller bereits über eine noch sportlichere Variante nach. Um gezielt junge Kunden anzusprechen, denkt Fiat über eine Topolino-Version der sportlichen Tochter Abarth nach.
„Es ist erstaunlich: Der Topolino ist das erfolgreichste Vierradfahrzeug in Italien, und wenn wir ehrlich sind, haben wir die Herzen der 16- und 17-Jährigen noch nicht erobert. Ich möchte ihre Herzen gewinnen, weshalb wir nun den Topolino Sport haben. Ein Abarth Topolino könnte eine weitere Lösung sein“, erklärte Fiats Europa-Chef Gaetano Thorel gegenüber dem britischen Magazin Autocar.
Das vollelektrische Leichtfahrzeug der Klasse L6e darf in Deutschland bereits von Jugendlichen ab 15 Jahren mit dem Führerschein der Klasse AM gefahren werden. In Ländern wie Italien oder Frankreich liegt das Mindestalter sogar nur bei 14 Jahren. Laut Thorel wurde der Topolino Sport vor allem mit Fokus auf die junge Zielgruppe auf den Markt gebracht, denn das bisherige Durchschnittsalter der Topolino-Käufer liegt bei Mitte 40.
Fiat plant laut eigenen Angaben, in Zukunft weitere Topolino-Varianten auf den Markt zu bringen, um die Akzeptanz bei jüngeren Fahrern zu steigern. CEO Olivier François bezeichnete eine mögliche Abarth-Version als „einen Traum“ und ergänzte: „Wir arbeiten daran, und vielleicht wird es dazu kommen. Das wäre ein absoluter Hit.“
Die Sportlichkeit der Abarth-Variante des elektrischen Kleinstwagens dürfte sich vor allem auf die Designsprache beziehen. Unwahrscheinlich ist hingegen, dass der Abarth-Topolino mehr Leistung erhält, denn dann würde er in eine andere Fahrzeugklasse eingestuft werden, die nicht mehr zu der jungen Zielgruppe passen würde.
Quelle: Autocar – Fiat mulls hot Abarth Topolino in bid to lure younger buyers








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