Elektroauto am Campus laden dank Studentenprojekt

Elektroauto am Campus laden dank Studentenprojekt
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Hope College

Laura Horst
Laura Horst
  —  Lesedauer 2 min

Im US-amerikanischen Michigan haben Studenten im Rahmen eines Ingenieurkurses solarbetriebene Ladestationen für E-Autos entwickelt. Studenten können ihr Elektroauto ab sofort an einer der vier Ladestationen mit Strom versorgen. Nicht genutzter Strom soll in das Netz des Campus eingespeist werden und an anderer Stelle verwendet werden.

Entwickelt wurden die Lademöglichkeiten im Rahmen des Einführungskurses für Ingenieurwesen am Hope College in Michigan. Etwa zwanzig Kleingruppen entwickelten dazu Konzepte und planten die Platzierung der Solarmodule. Dafür wählten die Studenten ein Gebäude, das sich zwar dezentral befindet, aber aufgrund des Spitzdaches eine ideale Lösung schien. Um zur Nachhaltigkeit des College beizutragen, haben Alumni Mittel für den Kauf und die Installation der Solarmodule bereitgestellt.

Nachdem die Ladestationen im Sommer installiert wurden, können Studenten des Campus eine nun spezielle Parkkarte erwerben, mit der sie über das gesamte College-Jahr unbegrenzten Zugang zu den Ladepunkten haben. Es handelt sich dabei nicht um die ersten Lademöglichkeiten für Elektroautos auf dem Gelände, aber die Nutzung von Solarstrom ist neu.

Das System ist an das Stromnetz angeschlossen, sodass die Energie direkt in das Gebäude fließt“, erklärt Michelle Seppala Gibbs, Leiterin des Büros für Nachhaltigkeit am Hope College zu nicht genutzter Solarenergie.

Ladestation-E-Auto-Hope-College
Hope College

Zur Nachhaltigkeit des Campus tragen nicht nur die neuen Ladestationen bei, sondern auch die bereits vorhandenen Solarenergiesysteme, die ebenfalls von Studenten in früheren Projekten entwickelt wurden. Eine dieser Ladestationen dient dem Aufladen von batteriebetriebenen Golfwagen und weiteren Geräten, während das andere Solarsystem ein Haus im Besitz der Hochschule mit Strom versorgt.

Quelle: Electrek – Solar-powered EV chargers power up college campus thanks to student engineers

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