E.ON und CLEVER gehen Kooperation für Netzwerk ultraschneller Ladestationen in Europa ein

E.ON und CLEVER gehen Kooperation für Netzwerk ultraschneller Ladestationen in Europa ein
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
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E.ON bringt also nicht nur neue Ladelösungen auf den Markt, sondern ist laut einer aktuellen Pressemeldung nach mit CLEVER eine Kooperation eingegangen, um ein Netzwerk ultraschneller Ladestationen in Europa zu schaffen. Das Ladestationennetz, welches gemeinsam mit dem dänischen e-Mobilitätsdienstleister CLEVER ins Leben gerufen wird, soll entlang der Hauptverkehrsadern Europas enstehen. Hilfreich ist hier sicherlich die breite Erfahrung im Bau und Betrieb von Infrastrukturnetzen für Elektrofahrzeuge und mit damit verbundenen Leistungen in Nordeuropa der beiden Partner.

Es ist allerdings nicht nur das Ziel ein Netz von Ladestationen zu errichten, sondern eine führende Rolle bei der Gestaltung des Verkehrssystems der Zukunft in Europa zu übernehmen und dafür das erste Backbone-System zu installieren. Die erste Hochleistungsladestation wird noch in diesem Jahr aufgebaut. Geplant ist der Bau der Ladestationen im Abstand von 120 bis 180 Kilometer. Für potentielle, weitere Partner lässt E.ON und CLEVER die Türen offen.

„Wir hoffen, dass unser gemeinsamer Einsatz zum Aufbau der ersten Ladeinfrastruktur mit ultraschnellen Ladezeiten in Europa führt. Für ein Netzwerk dieser Größenordnung benötigt man nicht nur solide Finanzen und Fachkenntnisse.

Es wäre auch ein Gamechanger für das Wachstum der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und ein Schlüsselentwurf für die Beschleunigung der umweltfreundlichen e-Mobilität. Dieser Ansatz passt gut zu unserer Strategie, e-Mobilität so angenehm wie möglich für unsere Kunden zu machen.

Durch die Partnerschaft mit CLEVER gewinnen wir fundierte praktische Erfahrungen und einen innovativen kundenzentrierten Ansatz für e-Mobilität“ – Frank Meyer, Senior Vice President B2C und Innovation bei E.ON

Die Verbindung wichtiger Knotenpunkte Europas mit einem solchen Hochleistungsladenetz trägt sicherlich dazu bei, dass die Elektromobilität einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne macht. Das Ladenetz soll allerdings nicht nur für aktuelle E-Fahrzeuge ausgelegt sein, sondern auch die der nächsten Generation.

Dies zeigt sich dadurch, dass die Ladestationen zunächst eine Ladeleistung von 150 Kilowatt (kW) mit einer Option auf den modularen Ausbau auf 350 kW mit sich bringen. Durch die steigende Ladekapazität und Entwicklung der Fahrzeugtechnik wird sich die Ladezeit weiter verringern, was ebenfalls den Fortschritt der elektrisierten Fahrzeuge auf den Straßen unterstützen wird..

„Für den Übergang der Elektromobilität zu einem Massenmarkt benötigen wir Elektrofahrzeuge mit hohen Reichweiten und ein verlässliches grenzüberschreitendes Netzwerk ultraschneller Ladestationen.

Die Autohersteller werden bald die Fahrzeuge liefern und wir werden unsere seit 2009 gesammelten Erfahrungen mit dem Aufbau, Betrieb und der Instandhaltung von Ladestationen für Autofahrer in den nordischen Ländern nutzen, um das Reiseerlebnis und die Ladeprozesse für Fahrer von Elektrofahrzeugen bei Langstreckenfahrten durch Europa so angenehm wie möglich zu machen.

Das Zusammengehen mit E.ON, einem der größten Energieunternehmen in Europa, stellt einen wichtigen Schritt für die Umsetzung unserer Vision dar, die nachhaltige Mobilität der Zukunft schneller herbeizuführen“ – Caspar Kirketerp-Møller, CEO von CLEVER

Der Bau der Infrastruktur ist ein Vorhaben, das umfangreiche Investitionen und den Zugang zu passenden Standorten erfordert. E.ON und CLEVER befinden sich deshalb im Dialog mit mehreren Akteuren der e-Mobilitätsbranche und weiteren Interessenten, um sie zur Umsetzung des ersten Netzwerks ultraschneller Ladestationen in Europa einzuladen.

Quelle: E.ON – Kooperation von E.ON und CLEVER für e-Mobilität mit extrem kurzen Ladezeiten

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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