Niki Skene: Debatte um Antriebstechnologie schon 2015 entschieden

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die Podcast-Folge mit Niki Skene dreht sich um das Thema Elektromobilität und die Transformation der Welt durch technologische Veränderungen. Niki stellt sich als jemand vor, der in verschiedenen Kulturen zu Hause ist und versucht, den Spagat zwischen der Angst vor Veränderung in der alten Welt und der übermäßigen Begeisterung für Veränderung in der Neuen Welt zu begleiten und zu erklären. Er betont die Wichtigkeit, unignorierbar zu sein, indem man fundiertes Wissen hat und dieses überzeugend kommunizieren kann.

Dieses vereint er in sich, wie er zu verstehen gibt, da er vor allem als Sprecher-Coach, im Rahmen von TEDxTalks aktiv ist. Diese Coachings ermöglicht es ihm, dass er mit Menschen in Austausch kommt, die von ihm, aber von denen vor allem er lernen kann. Über verschiedenste Themenfelder hinweg. Dennoch ist eines der zentralen Themen des Gesprächs die Betrachtung des Autos (bzw. jeglicher Mobilitätslösung).

Ein zentraler Diskussionspunkt ist Nikis Vision der Mobilität, die weit über herkömmliche Transportkonzepte hinausgeht. Er argumentiert, dass Fahrzeuge – oder allgemeiner „Devices“ – so konzipiert sein sollten, dass sie ständig in Bewegung sind, um Personen und Gegenstände zu transportieren, aber auch um wertvolle Daten zu sammeln. Diese Perspektive läutet einen Paradigmenwechsel weg von der traditionellen Sichtweise der Automobilindustrie, die den Fahrspaß und physische Eigenschaften von Fahrzeugen in den Mittelpunkt stellt, hin zu einem Verständnis von Fahrzeugen als integralen Bestandteilen einer vernetzten, datengesteuerten Welt.

Die Diskussion um Elektro- vs. Verbrennungsmotoren wird somit zu einer Nebensache in einer viel größeren Debatte über die Rolle der Technologie in unserer Gesellschaft und wie wir die Konzepte von Mobilität, Datenschutz und Umweltverantwortung neu denken müssen. Vor allem, da die Debatte um die Antriebstechnologien (Elektro vs. Verbrenner) bereits überholt sei. Schon 2015 habe man sich im Silicon Valley vom Verbrenner verabschiedet und klar auf den E-Antrieb ausgerichtet.

Niki betont, dass es letztendlich darum geht, Lösungen zu finden, die es Fahrzeugen ermöglichen, effizient, umweltfreundlich und ohne unnötige Standzeiten zu operieren, um so den Übergang zu einer nachhaltigeren und intelligenteren Mobilitätslandschaft zu fördern. Am besten hörst du selbst hinein. Viel Spaß damit.

Gerne kannst du mir auch weitere Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, die dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer:innen des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung beim Podcast-Anbieter deiner Wahl freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Sven:

Ein Kristall mit der 4000-fachen Leistungsquote in der Fotovoltaik? Die Außenhaut des Autos genügt zur Energieversorgung? Dazu habe ich tatsächlich etwas gefunden. Allerdings wurden die Zellen mit einem Laser bestrahlt, nicht nur der Sonnenstrahlung ausgesetzt.
Sebastian hat dann später sehr passend Teslas Pole Position bei der Datenaggregation ins Spiel gebracht, woraufhin Niki meinte dass Google und Waymo auch sehr gut und schon lange dabei sind. Tesla erfasst weltweit Daten mit 6 Millionen Fahrzeugen, Waymo hat in drei begrenzten Stadtgebieten weniger als 1000 Fahrzeuge im Einsatz.
Eine Firma, die mehr als 500 Leute hat, kann nicht mehr Disruptiv sein? Wo kommt denn diese Daumenregel her? SpaceX und Tesla haben beide mehr als 500 Mitarbeiter.
Die Autos von VW und Toyota mit einer kleinen Box, SIM-Karte und Sensoren ausrüsten und sehen, was der Markt daraus macht? Wie wenig Ahnung hat Niki eigentlich von Technik und Programmierung?
Ich glaube Niki muss mehr aufpassen oder besser prüfen, was die von ihm gecoachten TED-Talker erzählen. Auf jeden Fall kann ich ihn nicht so ganz ernst nehmen. Schon allein wegen seiner Buzzwords: Assets, Devices, Data Company, People Mover, GenZ…

Sebastian Henßler:

Kontakt stellen wir gerne her ;)

Kilian:

Der Chef von jedem Auto Hersteller sollte diese Folge anhören und Niki Skene evtl. ein Job angebot machen.

Karl:

Immer diese Goldgräberstimmung und dann der Vorwurf, dass die etablierten Hersteller da nicht/nicht ausreichend mitspielen.
Kann mir auch schwer vorstellen, dass z.B. VW noch exponentiell wachsen kann.
Hat sich am Beispiel Tesla gezeigt. Die wollten doch auch jedes Jahr ihre Produktion verdoppeln. Das geht halt nur, solange die Firmen extrem klein sind und praktisch keine Konkurrenz da ist. Ab einer gewissen Größe ist es dann vorbei mit der Träumerei.

Es hat auch ganz deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass der Staat regulatorisch eingreift. Den Firmen ist es völlig egal, ob es langfristig g´scheit wäre, kein Öl mehr zu verheizen. Hauptsache der Gewinn, oder noch besser, das exponentielle Wachstum stimmt.
Ich klebe mich zwar nicht auf die Straße, bin aber schon der Meinung, dass es g´scheit ist mit dem Strom vom Dach, vom Wind oder vom Fluss das Auto zu bewegen. Nur rein vom Bauchgefühl, ohne Doktortitel oder wissenschaftliche Abhandlungen.

Das nächste, was mir überhaupt nicht passt ist, wenn krampfhaft versucht wird den Kunden doch noch irgendwie abzuzocken, in dem man ihm irgendeinen „Dienst“ oder einen anderen Schmarren einredet auf aufzwingt. Das kommt mir manchmal so vor als ob sie Auto verkaufen wollen und die dazugehörigen Reifen nur mit einem Monatsabo erhältlich sind.
Ich für meinen Teil will mir ein Auto kaufen, damit es mir gehört. Es soll gut aussehen, halbwegs eine gute Leistung haben, toll in der Kurve liegen, nichts scheppern am Schlagloch, leise sein bei 130 und ich will mich einfach wohlfühlen. Und da sind die Spaltmaße tatsächlich dann wichtig, weil sonst säuselt an jeder Ecke der Wind. Das war letztlich auch der Grund, warum ich seit einem halben Jahr einen elektrischen VW und keinen Tesla fahre, obwohl die Versprechen/Träumerein von VW nicht so dick ausfallen wie bei Tesla. Aber gute Autos/Devices bauen können sie bei VW.

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