Crossover Citroën ë-C4 X kommt nur rein elektrisch nach Deutschland

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Citroën hat den neuen vollelektrischen ë-C4 X präsentiert, der mit seinem Designansatz eine Alternative zu Schrägheck- und SUV-Angeboten auf dem Kompaktklasse-Markt bieten soll: Ein Crossover-Design, das die Silhouette eines Fließhecks mit der Dynamik eines SUV und der Geräumigkeit eines Viertürers verbinde.

In Deutschland und den meisten europäischen Märkten wird ausschließlich der neue vollelektrische ë-C4 X angeboten, während auf anderen Märkten und im Nahen Osten/Afrika sowohl der ë-C4 X als auch der benzin- oder dieselbetriebene C4 X erhältlich sein wird. Das Modell verfügt über einen 100 kW (136 PS) starken Antrieb und eine WLTP-Reichweite von bis zu 360 Kilometern, gespeist aus einer 50 kWh fassenden Batterie im Unterboden zwischen den Rädern. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beträgt im Sport-Modus 9,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Das Kofferraumvolumen liegt bei 510 Litern. Der ë-C4 X wird gebaut im Stellantis Werk in Madrid, Spanien. Die Markteinführung in Deutschland ist für Anfang 2023 geplant.

Citroën-ë-C4-X-Elektroauto
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Mit einer Länge von 4600 mm reiht sich der ë-C4 X in der Citroën Modellpalette zwischen dem C4 (4360 mm) und dem C5 X (4800 mm) ein. Der Radstand ist mit 2670 mm der gleiche wie beim ë-C4. Wie auch der ë-C4 basiert der ë-C4 X auf der CMP-Plattform des Unternehmens. Der ë-C4 X soll Konnektivität und Infotainment auf ein neues Niveau bringen, da er ist mit der brandneuen Infotainment-Schnittstelle MyCitroën Drive Plus ausgestattet ist, die kürzlich erstmals im Flaggschiff Citroën C5 X eingeführt wurde.

Diese neue, intuitive Benutzeroberfläche verfügt über einen 10-Zoll-HD-Bildschirm und kann mithilfe eines Systems von Widgets vollständig personalisiert werden. Die neue Schnittstelle verfügt auch über eine natürliche Spracherkennung, einen digitalen Assistenten, der mit dem Befehl „Hello Citroën“ aktiviert wird und der versteht, was gesagt wird, Fragen beantwortet und Sprachbefehle ausführt. Das natürliche Spracherkennungssystem soll in der Lage sein, 20 Sprachen zu verstehen, visuelles Feedback zu geben und auf deutlich mehr Befehle für Fahrzeugsysteme wie Klimatisierung, Audiomedien, Telefon und verbundene Sprachdienste zu reagieren.

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Citroën

Es können bis zu acht Profile gespeichert werden, wobei jedes Profil mit bis zu zwei Smartphones verknüpft werden kann, damit das entsprechende Profil drahtlos erkannt wird, wenn der Fahrer in das Fahrzeug steigt. Das System verfügt außerdem über einen Over-The-Air-Kartenaktualisierungsdienst von TomTom, bei dem die Navigationskarten monatlich automatisch aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass die Karten stets auf dem neuesten Stand sind. Die Fahrzeuge sind mit bis zu vier USB-Anschlüssen ausgestattet, über die sich Telefone oder Tablets aufladen lassen − zwei in der unteren Mittelkonsole und zwei im hinteren Teil, damit auch die Fondpassagiere leichten Zugang haben. Jeweils eine USB-Buchse Typ A und eine USB-Buchse Typ C sind vorhanden.

Über die MyCitroën App auf dem Smartphone können jederzeit der Batteriestatus und die verfügbare Reichweite des ë-C4 X eingesehen werden, ein zeitversetztes Laden kann programmiert werden sowie der Innenraum vorgeheizt oder vorgekühlt werden. Der ë-C4 X bietet drahtlose Konnektivität und ist mit Apple CarPlay (einschließlich SIRI-Sprachsteuerung) und Android Auto kompatibel. Die kompatiblen Apps werden direkt auf dem zentralen Bildschirm angezeigt, sodass sie sicher aufgerufen werden können, ohne die Augen von der Straße zu nehmen.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 29.06.2022

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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