Bentley und Lamborghini rücken noch enger an Audi

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Wolfgang Plank
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Die Transformation hin zur E-Mobilität erfordert hohe Investitionen. Audi, Bentley, Ducati und Lamborghini wollen daher die Zusammenarbeit in ihrer Markengruppe verstärken. Das geht aus einer Mitteilung der Unternehmen hervor. Audi verspricht sich davon in den nächsten Jahren Vorteile im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dennoch gebe die Kooperation den Marken die Freiheit, sich auf individuelle Stärken zu konzentrieren.

Die britische Luxusmarke Bentley ist seit Anfang dieses Jahres vollständig bei Audi integriert. „Das haben wir zum Anlass genommen, auch unsere Zusammenarbeit mit Lamborghini und Ducati zu intensivieren“, sagt Audi-Chef Markus Duesmann. So seien etwa die Strukturen bei Forschung und Entwicklung angeglichen worden. Bentley-Chef Adrian Hallmark sieht die Luxusmarke in der Gruppe angekommen: „Unsere Pläne in Richtung E-Mobilität sind sicherlich ambitioniert, aber mit dem Know-how aller Marken im Verbund wird es uns gelingen.“

Dabei will Audi nach eigenen Angaben auf die charakteristischen Stärken der Marken setzen. Von der Entwicklung der Supersportwagen bei Lamborghini über die Verarbeitungsqualität bei Bentley bis hin zur Vorreiterrolle von Ducati beim MotoE Worldcup spreche die Gruppe eine breite und attraktive Kundengruppe an.

Wie es weiter heißt, würden alle gemeinsam in Richtung E-Mobilität gehen – mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aber dem selben Ziel einer klimaneutralen Zukunft. Lamborghini wie Bentley hätten mit Milliarden-Investitionen in die Transformation der Produktpalette ein klares Zeichen gesetzt. Auch Ducati arbeite an elektrischen Antrieben und werde ab der Saison 2023 alleiniger Lieferant der Motorräder für den MotoE World Cup sein.

Dass die Zusammenarbeit zwischen den Marken funktioniere, zeigen laut Audi gemeinsame Entwicklungsprojekte bei den Modellen Bentley Bentayga und Audi Q8, aber auch bei Lamborghini Huracán und Audi R8. Zukünftig werde weiterhin ein Großteil der Synergien im Bereich der Produktentwicklung liegen. Ebenfalls ein Beweis seien die jährlichen Auszeichnungen als attraktivste Arbeitgeber weltweit. Neben Audi seien auch Bentley, Ducati und Lamborghini im Land des jeweiligen Unternehmenssitzes zu Top-Arbeitgebern gekürt worden.

Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 18. März 2022

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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