Stadt Montreal flottet 100 Nissan Leaf ein

Stadt Montreal flottet 100 Nissan Leaf ein
Copyright:

Nissan

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

In den kommenden Wochen wird die kanadische Stadt Montreal 100 neue Nissan Leaf für ihre Flotte erhalten. Die Stadt erwarb bereits im Jahr 2009 ihr erstes rein elektrisches Fahrzeug. Der Leaf des japanischen Herstellers Nissan kam zwei Jahre später in Kanada an und die Stadt Montreal integrierte ihn schnell und schließlich in größerer Stückzahl in ihre Fahrzeugflotte. Die Stadt hat derzeit 129 vollelektrische Fahrzeuge im Fuhrpark, wovon 107 Nissan Leaf der ersten Generation sind.

Wenn in den kommenden Wochen 100 neue Leaf-Elektroautos der zweiten Generation in den Fuhrpark kommen, wird E-Flotte der Stadt mehr als 200 Nissan Leaf umfassen. Die Fahrzeuge werden für verschiedene Zwecke eingesetzt, vor allem für Inspektionsdienste, insbesondere im Bausektor, oder für öffentliche Dienstleistungen in den Bereichen Architektur, Landschaftsgestaltung, Stadtplanung und Stadtentwicklung.

„Im Jahr 2005 verpflichtete sich die Stadt Montreal, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 30 Prozent gegenüber den Emissionen von 1990 zu reduzieren. Eines der wichtigsten Mittel zur Bekämpfung von Treibhausgasemissionen ist die Elektrifizierung eines Teils der Fahrzeugflotte, und wir nehmen diese oberste Priorität sehr ernst: Zum Beispiel besaß die Stadt Montreal im Jahr 2015 erst18 vollelektrische Fahrzeuge, gegenwärtig sind es bereits 129, und bis Ende des Jahres werden es fast 230 sein.“ – Valérie Plante, Bürgermeisterin Stadt Montreal

Wir freuen uns über das Engagement der Stadt Montreal für eine emissionsfreie Mobilität und darüber, dass der Nissan Leaf eine wichtige Rolle beim Erreichen ihrer Ziele spielen wird“, sagte Joni Paiva, Präsident von Nissan Canada Inc. Der Leaf als „das ideale Fahrzeug für Firmenflotten“ und Kommunen wie die Stadt Montreal stelle ein gutes Beispiel für die Alltagstauglichkeit von Elektroautos dar.

Da die Stadt in den letzten Jahren die Stromer nach und nach in ihre Flotte integrierte, sei es den Nutzern möglich gewesen, sich mit dieser neuen Art des Fahrens vertraut zu machen. Elektroautos bieten allem für Flottenbetreiber ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, da neben den Betriebskosten auch die Kosten für regelmäßige Wartungen deutlich niedriger sind, als bei Verbrennern – da anfällige Teile schlicht und einfach nicht mehr vorhanden sind

Quelle: Nissan – Pressemeldung vom 19.04.2018

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.