Škoda elektrifiziert Octavia RS iV mit Plug-in-Hybridantrieb

Škoda elektrifiziert Octavia RS iV mit Plug-in-Hybridantrieb
Copyright:

Skoda

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Für die sportliche Škoda RS-Familie beginnt eine neue Ära: Ab sofort ist der Škoda Octavia RS iV auch mit einem Plug-in-Hybridantrieb bestellbar. Die Preise für das nachhaltig sportliche Topmodell starten bei 42.267 Euro inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer, der Octavia Combi RS iV ist ab 42.949 Euro erhältlich. Zum Bestellstart können Kunden zum selben Preis auch das Sondermodell First Edition ordern, das mit seiner erweiterten Ausstattung einen Preisvorteil von 1375 Euro gegenüber einem serienmäßigen Octavia RS iV bietet.

Im Octavia RS iV bündeln ein 1,4 TSI-Benziner mit 110 kW (150 PS) Leistung und ein 85 kW (115 PS) starker Elektromotor ihre Power zu einer Systemleistung von 180 kW (245 PS). Das maximale Drehmoment erreicht in dieser Konfiguration 400 Nm. Der Kompaktsportler mit Plug-in-Hybridantrieb schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 225 km/h an. Diese Fahrleistungen erzielen Octavia RS iV und Octavia Combi RS iV auf effiziente und saubere Weise: Der kombinierte Normverbrauch der coupéhaften Limousine beträgt 1,2 l/100 km (kombinierter Stromverbrauch 11,2 kWh/100 km), der großzügige Kombi begnügt sich mit 1,5 l/100 km (kombinierter Stromverbrauch 11,4 kWh/100 km) nach NEFZ. Rein elektrisch soll der Octavia-Plug-in gut 55 Kilometer weit kommen. Die Emissionsnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllen beide iV-Varianten des sportlichen Topmodells.

Sportlich gibt sich auch das Exterieur des Octavia-Plug-ins: Front- und Heckschürzen im RS-Design, zahlreiche schwarze Akzente in Schwarz wie Grill, Diffusor, Air Curtains an der vorderen Schürze, Außenspiegelkappen, Fensterrahmen und beim Kombi die Dachreling kennzeichnen die Performance-Variante. Serienmäßig rollt der RS iV auf schwarzen 18-Zoll-Leichtmetallrädern im Design Comet Schwarz, hinter denen die Bremssättel in RS-typischem Rot die Blicke auf sich ziehen sollen. Innovative Matrix-LED-Hauptscheinwerfer mit Adaptivem Fernlicht AFS runden den sportlichen Eindruck ab. Das Thema Schwarz prägt auch den dynamisch designten Innenraum. Die beheizbaren vorderen Sportsitze mit integrierter Kopfstütze sind mit schwarzem Stoff bezogen oder bieten optional als ergonomischer Sitz einen Bezug aus Alcantara und Leder sowie eine herausziehbare Beinauflage und Massagefunktion. Die Sitze tragen ein RS-Logo und farbige Ziernähte in Rot oder Silbergrau, die sich auch am Lederlenkrad, an den Armlehnen und an der mit Alcantara bezogenen Instrumententafel finden. Dekorleisten in Carbonoptik und Pedale im Edelstahldesign setzen wirkungsvolle Akzente.

Skoda Octavia RS iV Plug-in-Hybrid Cockpit
Skoda

Für ein dynamisches Fahrverhalten sorgen die serienmäßige Progressivlenkung, ein RS-typisch abgestimmtes Sportfahrwerk und die elektronische Quer-Differenzialsperre XDS+. Der Soundgenerator im Innenraum setzt den sportlichen Charakter des Octavia RS iV akustisch in Szene. Das serienmäßige digitale Kombiinstrument bietet eine zusätzliche Sport-Ansicht. Komfort und Konnektivität an Bord kennzeichnen Zweizonen-Climatronic, Musiksystem Bolero mit kapazitivem 10-Zoll-Farbdisplay, Wireless SmartLink und Škoda Connect1. Eine Multifunktionskamera liefert Daten für Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent und Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion und Personen- und Radfahrererkennung. Auch Ausweichassistent, Speedlimiter, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Parksensoren vorn und hinten unterstützen Fahrerin oder Fahrer.

Zum Start des sportlichen Topmodells bietet Škoda den Octavia RS iV zudem für ebenfalls 42.267 Euro als Sondermodell First Edition an, das sich vor allem durch das Navigations-Infotainment-Topsystem Columbus auszeichnet. Käufer der First Edition genießen so einen Preisvorteil von 1375 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Octavia RS iV. Das Sondermodell First Edition wird zuerst an Kunden ausgeliefert, weitere Versionen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 11.09.2020

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.