Nissan: Software-Update soll „Rapidgate“-Effekt vermindern

Nissan: Software-Update soll „Rapidgate“-Effekt vermindern
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Bei dem als Rapidgate bekannten Phänomen erhitzt sich der Akku des Nissan Leaf bei flotter Fahrt und beim Schnellladen so stark, dass es nach dem CHAdeMo-Laden und bei heißen Außentemperaturen vorkommen kann, dass der Leaf seine Motorleistung leicht drosselt und bei einem weiteren Ladestopp nicht mehr mit voller Leistung lädt. Nun soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen.

Für die Nissan Leaf Modelle mit 40 kWh-Akku bietet das Unternehmen ein entsprechendes Software-Update an, welches den „Rapidgate“-Effekt vermindern soll. Aufgespielt werden kann das Update bei Leafs, welche 08.12.2017 und 09.05.2018 hergestellt wurden.

An der Hardware des E-Fahrzeugs wird hierbei keine Veränderung vorgenommen. Das Update verändert lediglich die Konfiguration des Battery Management Systems und lässt höhere Ladeleistungen bei höheren Temperaturen zu. Über etwaige Langzeitfolgen des Updates gibt es noch keine Aussagen.

Die Frage, ob dem Nissan Leaf mit 60-kWh-Akku ein neues Rapidgate droht, hatten wir uns im eingangs verlinkten Artikel bereits gestellt. Bei diesem E-Auto darf man nun zumindest davon ausgehen, dass es mit entsprechendem Software Update vom Band gelaufen ist. Das verbaute Akku-Pack im großen Leaf hat sich unser Autor Michael vor ein paar Tagen genauer angesehen: „Ist das der beste Nissan-Batteriepack aller Zeiten?“

Quelle: emobly – Software-Update vermindert „Rapidgate“ beim Nissan Leaf

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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