Neue Klasse: BMW i1 und i2 als kompakte E-Autos schon 2027?

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Symbolbild | BMW

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die für 2025 geplante Plattform „Neue Klasse“ soll Aussage im Sommer diesen Jahres nach nur mit reinen E-Antrieben gebaut werde. Nachdem zuvor zur Diskussion stand Verbrenner auf der neuen Plattform zu bauen. Ab 2025 sei es soweit. Bisher ist lediglich von Premium-Mittelklassen Elektroautos die Rede, wenn es um Modelle auf Basis der Neue Klasse geht. Die Plattform könnte aber auch für künftige Kompaktklasse-Modelle wie BMW i1 (NB0) und BMW i2 (NB8) verwendet werden.

An der Bezeichnung/ Code N lässt sich festmachen, dass es sich um E-Fahrzeuge auf Basis der Neue Klasse handelt. Der zweite Buchstabe äußert sich zur Antriebsart. Die Bezeichnung „NB“ in den Fahrgestellcodes bedeutet, dass es sich um Fahrzeuge der Neuen Klasse mit Frontantrieb handelt. Alle Fahrzeuge mit der Bezeichnung „NA“ sind Neue Klasse-Elektrofahrzeuge mit Heckantrieb. Die Neue Klasse ist jedoch in der Lage, jede Art von elektrischem Antriebsstrang anzubieten: Hinterradantrieb, Frontantrieb oder Allradantrieb anzubieten.

Die modulare Neue Klasse Plattform, die derzeit in BMWs Forschungs- und Innovationszentrum FIZ in München entwickelt wird, soll ab 2025 die Grundlage für alle BMW-Elektromodelle dienen und viel Spielraum bieten, für verschiedene Front-, Heck- und Allradantriebslayouts in Kombination mit einer ganzen Reihe modularer Akkupakete, unterschiedlichen Radständen und Spurweiten sowie unterschiedlicher Bodenfreiheit und Radgrößen von 18 Zoll bis 22 Zoll. Auch Leichtbau und ein neuer Mix an nachhaltigen Materialien soll in der Neuen Klasse zum Einsatz kommen.

Profitieren würden die beiden neuen E-Modellen von technischen Features der Neuen Klasse, darunter die neuen Lithium-Ionen-Akkus mit Rundzellen aus der sechsten eDrive-Generation. Ein wenig ungewohnt, wenn auch bisher nicht unbekannt, wäre die Konzentration auf den Frontantriebe. Normalerweise kennt man von BMW eher den Hinterradantrieb, welcher zum Einsatz kommt.

Wenn der BMW i1 und i2 auf den Markt kommen, wird es sich mit ziemlicher Sicherheit um ein Fließheck beziehungsweise ein Gran Coupé handeln, wie der BMWBlog ausführt. Sie werden auch die günstigsten BMW E-Fahrzeuge sein, die man bekommen kann. Der BMW i1 kommt zuerst, im November 2027, der i2 später, im Juli 2028. Interessant wird definitiv die preisliche Positionierung der Modelle. Auch oder gerade im Vergleich zu den Verbrenner-Alternativen.

Quelle: bimmertoday.de – Neue Klasse: BMW i1 und i2 als kompakte Elektroautos ab 2027?

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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matthias.geiger@t-online.de:

2027 wird der Zug bereits abgefahren sein. Gleich im Anschluss an den I3 wäre das ok gewesen also 2017/18/19.

S. Rüger:

Die „kleinen Chinesen“ sind ebenfalls am Kommen oder schon fast da (Ora Cat u. a.).
Natürlich Ansichtssache, ob man sich die bei uns noch eher unbekannten Hersteller „antun“ will bzw. auch noch ohne etabliertes Händler- und Servicenetz. Aber anschauen und Probe fahren werde ich bestimmt mal den einen oder anderen Kompaktchinesen nun in 2022/23 aus Interesse.

Fred Weiler:

Immer die Frage, was man als „direkte Konkurrenz“ sieht.
Ich schaue ebenfalls auf einen BEV-Kompaktwagenkauf in 2-3 Jahren und der Preis ist für mich dabei gar nicht soo entscheidend. Derzeit sehe ich etwa Renault R5 Electric in der Ankündigungsschlange, entsprechend auch einen Nissan, den Cupra Urban, VW ID.1/2 u. dgl. Wären etwa BMW i1 oder Ioniq im kleinen Segment und andere ebenfalls schon in 2-3 Jahren verfügbar, wäre das durchaus mit mein Ding. Aber wird wohl noch überschaubares Angebot sein 2024/25, leider. Mischplattform wie bei den aktuellen Stellantis u. a. möchte ich nicht.

brainDotExe:

Wie sieht es denn bei der direkten Konkurrenz aus?
Der Audi A3 soll gerüchteweise ebenfalls erst ab 2027 als BEV kommen.
Für die Mercedes A Klasse sieht es hingegen schwarz aus, die soll eingestellt werden.

Also alles in Ordnung.

Yoyo:

Die Zoe wird nicht in dritter Modellgeneration weitergebaut werden, sondern ab 2024 durch den R 5 electric abgelöst.

Martin:

„schon 2027″…ja, das wäre ein sehr frühes Datum für Fusionsreaktoren. Für ein elektrisches Fahrzeug der Kompaktklasse ist das extrem spät. Bis dahin wird z.B. der Renault Zoe schon in dritter Generation vom Band laufen…

Der i3 war kein schlechtes Auto, ebenso wie seinerzeit Audis A2. Aber hochpreisige Kompaktklasse will sich nun mal nicht so recht verkaufen. Sich für Jahre nun in die Schmollecke zurückzuziehen, könnte BMW dereinst mal leid tun. Vor dem Hintergrund einer aufziehenden Rezession ist es für einen Fahrzeughersteller sicher kein Schaden, auch preisgünstige Modelle anbieten zu können.

Lang, lang ist’s her, da hat mal Mercedes den 190 er als „Rettungswagen“ herausgebracht, weil eine gewisse Kaufzurückhaltung bei höherpreisigen Modellen den Hersteller in arge Bedrängnis brachte.
Zum Glück kann sich Geschichte aber nicht wiederholen ;-)

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