DS kündigt DS 7 Crossback mit kleinerem Plug-in-Antrieb an

DS kündigt DS 7 Crossback mit kleinerem Plug-in-Antrieb an
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DS Automobiles

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Die elektrische Modellpalette von Citroens Edelmarke DS Automobiles wird durch ein neues Plug-in-Hybridmodell ergänzt: den DS 7 Crossback E-Tense 225. Im Gegensatz zum bereits erhältlichen DS 7 mit Plug-in-Antrieb ist dieser jedoch nicht als Allrad ausgelegt, sondern wird ausschließlich über die Vorderräder angetrieben. In der Kombination aus einem Benzinmotor mit 132 kW / 180 PS und 300 Nm Drehmoment und einem Elektromotor mit 81 kW / 110 PS und einem Drehmoment von 320 Nm sorgt eine Batterie mit 13,2 kWh für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 km laut WLTP-Messung. DS Automobiles setzt damit seine Elektrifizierungsstrategie mit einem Einstiegsmodell des DS 7 fort. Bereits erhältlich sind der rein elektrische DS 3 Crossback E-Tense und der bereits erwähnte allradbetriebene DS 7 Crossback E-Tense 4×4 mit einer Systemleistung von 221 kW / 300 PS und bis zu 520 Nm Dremoment.

Beim Start des DS 7 Crossback E-Tense 225 wird zunächst nur der Elektromotor aktiv. Im emissionsfreien Modus erreicht der geräumige SUV eine Geschwindigkeit von bis zu 135 km/h. Der Fahrer kann den Hybridmodus wählen für einen optimierten Energieverbrauch aus Benzin und Strom, oder den Sportmodus, der die gesamte verfügbare Leistung von 165 kW / 225 PS und 360 Nm zusammen abruft.

Die 13,2-kWh-Batterie, die im Unterboden verbaut ist, hat eine Reichweite von bis zu 55 km (WLTP-Standard) oder bis zu 72 km (WLTP-Niedriggeschwindigkeitsstandard) im elektrischen Modus. Die CO2-Emissionen liegen zwischen 31 und 36 g/km und der Kraftstoffverbrauch laut WLTP-Norm zwischen 1,4 und 1,6 l/100 km. Bei hoher Geschwindigkeit liegt der Kraftstoffverbrauch zwischen 6,1 und 6,5 Liter auf 100 km, so DS in einer aktuellen Mitteilung. Eine Funktion namens „E-Save“ ermöglicht es, für die letzten 10 oder 20 Kilometern einer Reise genügend Energie für 100 Prozent elektrisches Fahren zu sichern, etwa wenn die Einfahrt in eine Umweltzone geplant ist. Alternativ ist es auch möglich, den Akku voll geladen zu halten.

Standardmäßig verfügt der DS 7 Crossback E-Tense 225 über eine Dämpfung, die vom System DS Active Scan Suspension gesteuert wird. Dabei analysieren eine Kamera hinter der Windschutzscheibe sowie vier Lageregelungssensoren und drei Beschleunigungsmesser die Beschaffenheit der Straße und die wichtigsten Fahrparameter (Geschwindigkeit, Einschlagwinkel, Bremsen usw.), um Daten sofort an einen Computer zu übertragen, der jedes Rad unabhängig ansteuert. Mit diesen Informationen wird die Federung kontinuierlich fester oder weicher gestellt.

Quelle: DS — Pressemitteilung vom 15.06.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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