Wasserstoff.Bayern (H2.B) gegründet: Potenziale der Wasserstoffwirtschaft sollen genutzt werden

Wasserstoff.Bayern (H2.B) gegründet: Potenziale der Wasserstoffwirtschaft sollen genutzt werden
Copyright:

shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 1342964936

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) hat das Licht der Welt erblickt. Mit dem neu geschaffenen Kompetenz-Cluster am Energiecampus in Nürnberg sollen die enormen Potenziale der Wasserstoffwirtschaft in Bayern gehoben werden. Ministerpräsident Dr. Markus Söder gab zu verstehen, dass Bayern Vorreiter bei grünen Zukunftstechnologien sei. „Das Zentrum Wasserstoff.Bayern wird Triebfeder für Wasserstoffanwendungen – von der Forschung bis zur Markteinführung“, so Söder weiter.

„Wasserstoff wird eine tragende Rolle bei der Bewältigung der Energie- und Mobilitätswende spielen. Bayern verfügt über das technologische Wissen und die industriellen Voraussetzungen, um diesem sauberen Energieträger in unserer Heimat zum Durchbruch zu verhelfen. Ich will deshalb zeitnah eine Anwendung ermöglichen. Das Wasserstoffauto der nächsten Jahre muss aus Bayern kommen.“ – Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gab bei der Gründungsveranstaltung zu verstehen, dass insbesondere die FAU Erlangen-Nürnberg ihre hervorragende Expertise einbringen wird in das Kompetenz-Cluster. Damit positioniere man sich als „entscheidender Akteur, wenn es darum geht, ein zukunftsweisendes Konzept für eine bayerische Wasserstoffstrategie zu entwickeln“, so Sibler. Geführt werden soll das H2.B durch die Wissenschaftler Prof. Dr. Veronika Grimm und Professor Dr. Peter Wasserscheid von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Beide Professoren gehören auch zum Leitungsteam des Energiecampus in Nürnberg.

Das Wasserstoffzentrum hat die Aufgabe, unter Einbeziehung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in den nächsten Monaten eine bayerische Wasserstoffstrategie zu erarbeiten. Das Wasserstoffbündnis Bayern wird das H2.B unterstützen. Insgesamt 16 Partner aus Industrie, Wissenschaft und den Kommunen haben sich für das Kompetenz-Cluster zusammengetan. Weitere sollen folgen können.

Mit H2.B und Wasserstoffbündnis Bayern will die Staatsregierung sicherstellen, zu den Vorreitern innovativer Wasserstofftechnologien zu gehören. Ziele sind, Bayern zum führenden Standort bei der industriellen Fertigung der Wasserstoffschlüsseltechnologien auszubauen, die Technologie-Führerschaft bei der Wasserstoffspeicherung- und Logistik zu etablieren sowie den Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur zu beschleunigen.

Empfehlen kann ich hierzu den Artikel: Was ist die bessere Wahl? Wasserstoffauto versus Batterie – ein Faktencheck 

Quelle: Bayern.de – Breites Bündnis mit Industrie und Wissenschaft soll Technologieausbau vorantreiben

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Europas E-Auto-Markt boomt, Verbrenner fallen auf globales historisches Tief

Europas E-Auto-Markt boomt, Verbrenner fallen auf globales historisches Tief

Michael Neißendorfer  —  

Die fünf größten Automärkte Europas erleben ein Rekordquartal für Elektroautos. Verbrenner hingegen erreichen einen historischen Tiefstand.

Mehrheit in der Autoindustrie befürwortet Ende des Verbrenners

Mehrheit in der Autoindustrie befürwortet Ende des Verbrenners

Michael Neißendorfer  —  

Die Automobilbranche ist in Vorreiter und Nachzügler gespalten. Die Mehrheit spricht sich für die E-Mobilität und strenge CO2-Grenzen aus.

Trumps Autozölle: Neue Eskalation trifft europäische Hersteller hart

Trumps Autozölle: Neue Eskalation trifft europäische Hersteller hart

Daniel Krenzer  —  

Abermals erhöhte US-Zölle auf Autoimporte setzen europäische Hersteller unter Druck und könnten günstige Modelle aus dem Markt drängen.

Deutschland Spitze beim Batterie-Recycling – auf dem Papier

Deutschland Spitze beim Batterie-Recycling – auf dem Papier

Sebastian Henßler  —  

Patente rund um das Batterie-Recycling wachsen jährlich um stolze 42 Prozent. Asien dominiert mit 63 Prozent, BASF und Duesenfeld führen Europas Spitze an.

Strategiewechsel: Stellantis will Investitionen künftig auf Kernmarken konzentrieren

Strategiewechsel: Stellantis will Investitionen künftig auf Kernmarken konzentrieren

Tobias Stahl  —  

Stellantis will künftig wohl stärker in seine Kernmarken investieren – zulasten anderer Konzernmarken wie Opel oder Citroën, berichten Konzerninsider.

Schneider: Elektroautos machen uns unabhängig von fossilen Krisen

Schneider: Elektroautos machen uns unabhängig von fossilen Krisen

Michael Neißendorfer  —  

„Elektromobilität und erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von dem, was an der Straße von Hormus passiert“, so Umweltminister Carsten Schneider.

T&E: Forderungen der Autoindustrie könnten EU 74 Milliarden Euro zusätzlich kosten

T&E: Forderungen der Autoindustrie könnten EU 74 Milliarden Euro zusätzlich kosten

Michael Neißendorfer  —  

Der ACEA und die deutsche Regierung setzen sich für weitere Lockerungen zugunsten von Verbrennern ein. Das könnte die EU-Bürger teuer zu stehen kommen.