Klimawandel – was kann der Mensch dafür?

Klimawandel – was kann der Mensch dafür?
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

In den USA glaubten laut einer Umfrage im Jahr 2016 nur 28 % am menschlichen Anteil zur Erderwärmung. Auf der anderen Seite formiert sich eine historisch nie dagewesene Bewegung – „Fridays for Future“. Dass das Thema nicht so schwer verständlich sein muss zeigt folgendes Video.

Wer hat recht?

Fangen wir von vorne an: Alle Menschen, Tiere und Pflanzen atmen Kohlendioxid, also CO2-Emissionen, aus. Nicht nur Flugzeuge, Autos oder furzende Kühe. Sie wurden immer von den Pflanzen eingeatmet und umgewandelt – Photosynthese, das erlernen schon die Kleinsten in der Schule. So schuf die Natur einen geschlossenen Kreislauf: Was geschaffen wird, wird umgewandelt – verbraucht beziehungsweise gebraucht. So geht Leben. Rückkoppelungseffekte verhindern die Erderwärmung.

Die vom Menschen zusätzlich verursachten Emissionen im Industriezeitalter betragen nur 3 % davon. Hier beginnen die Bedenken der sogenannten Klimaskeptiker: Diese 3 % retten die Erde nicht, selbst wenn sie komplett eingespart würden.

Es handelt sich dabei um Milliarden Tonnen an Kohlendioxid, welche in einen geschlossenen Kreislauf landen. Das summiert sich. Machen wir weiter wie jetzt bis zum Jahr 2050, haben wir so den CO2-Gehalt verdoppelt. Die selbstgesetzten Ziele weichen davon natürlich ab.

Es wurden mittlerweile mehrere Effekt der Rückkoppelung festgestellt: positive, welche die Emissionen verbrauchen und negative, welche die Wirkung der nicht verbrauchten Anteile noch verstärken. Eine nur leichte Erwärmung verstärkt den Treibhauseffekt. In der Wissenschaft werden negative Rückkoppelungen deshalb „Kipppunkte“ genannt.

Unsere Ozeane tauschen pro Jahr 100 Gigatonnen Kohlenstoff mit der Atmosphäre aus. Hier kommt der Netto-Effekt der zusätzlichen 3 % ins Spiel: An manchen Stellen nehmen sie ihn auf, an anderen werden sie ausgestoßen. Normalerweise – nicht mehr aber seit den letzten Jahrzehnten. Das bewiesen Messungen.

Netto betrachtet verbleibt der Überschuss im Meer – das wird Versauerung genannt, der pH-Wert nimmt ab. Untersucht man Isotope dieses Kohlenstoffs, stellt man fest, dass sie nicht aus den Ozeanen, sondern der Verbrennung fossiler Energien stammen. Dieser Anteil verbleibt und kann von der Natur nicht umgewandelt oder verbraucht werden.

Der erste Grad an Erderwärmung hatte einen Anstieg in der Höhe von 10 bis 30 Zentimeter des Meeresspiegels zur Folge. Der nächste Grad wird in Relation einen höheren Anstieg bewirken.

Sonstige Faktoren

  • Auch die Sonnenaktivität bewirkt logischerweise Erwärmung. Im Nachhinein weiß man, dass diese Aktivität während der letzten Jahrzehnte nicht für die erfolgte Erderwärmung verantwortlich war.
  • Auch kosmische Strahlung wäre an sich geeignet, einen Klimawandel zu bewirken. Stand der Forschung ist, dass sie gegenwärtig und in der Vergangenheit zu schwach dazu sind bzw. waren um einen spürbaren Klimawandel zu fördern.

Was passiert bei der Sonnenstrahlung?

Der übrig gebliebene Kohlenstoff legt sich wie eine Schicht über die Erde. Er lässt die Strahlen der Sonne durch, also in unsere Atmosphäre hinein, aber nicht mehr heraus.

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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