Fisker stellt E-Luxuslimousine EMotion auf der CES vor

Fisker stellt E-Luxuslimousine EMotion auf der CES vor
Copyright:

Fisker

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die Luxuslimousine EMotion von Fisker wurde im Rahmen der CES 2018 vorgestellt. Auffällig am EMotion ist vor allem das Flügeltüren-Konzept des E-Fahrzeugs. Unter der Haube oder besser gesagt an Vorder- und Hinterachse, befinden sich jeweils ein Elektromotor, die den EMotion mit nicht weniger als 575 kW antreiben. Hierdurch erreicht die E-Limousine eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 260 km/h und beschleunigt in unter drei Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Hinsichtlich der Reichweite ist beim Fisker EMotion von 640 Kilometer die Rede. Verbaut ist ein Akku mit Lithium-Ionen-Zellen von LG Chem. Jedoch gewährt Fisker auf der CES bereits einen Ausblick auf seine patentierte Festkörper-Batterie, die gegenüber Lithium-Ionen-Akkus eine 2,5-fach höhere Energiedichte bieten und Reichweiten jenseits der 800 Kilometer ermöglichen soll. In Verbindung mit der damit verbundenen „Ultra Charge“-Technologie sollen die Akkus in nur einer Minute geladen werden können. Auch autonomes Fahren bis Level 4 wird mit dem EMotion möglich sein, entsprechende Kamera- und Radarsystem sind bereits vorhanden.

Beim EMotion von Fisker sucht man Türgriffe vergebens, denn dieser lässt sich via Smartphone öffnen und schließen. Dieser Ansatz unterstreicht das futuristische Design der E-Luxuslimousine. Das futuristische aber elegante Design zieht sich in einem Zug durch das Erscheinungsbild des Fahrzeugs. Daher ist es nicht verwunderlich, dass etliche Displays, First-Class-Sitze und ein Glaspanoramadach an dieser Stelle nicht fehlen dürfen. Der Fisker EMotion soll ab Ende 2019 zum Basispreis von 129.000 Dollar starten, Reservierungen werden bereits entgegengenommen. Produziert wird der Wagen in den USA. Den genauen Standort des Werks will Fisker im zweiten Halbjahr 2018 verkünden.

Quelle: Electrive.net – Fisker präsentiert E-Luxuslimousine EMotion auf der CES

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.