Elektroauto Volvo XC40 will mit höchster Sicherheit überzeugen

Elektroauto Volvo XC40 will mit höchster Sicherheit überzeugen
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Volvo

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Der Volvo XC40 bekommt einen vollelektrischen Ableger: Der schwedisch-chinesische Automobilhersteller präsentiert am 16. Oktober 2019 sein erstes reines Elektroauto auf Basis des kompakten Premium-SUV. Damit setzt das Unternehmen seine Elektrifizierungsstrategie fort und bleibt sich dabei treu: Als echter Volvo ist der Stromer eines der sichersten Autos auf der Straße – trotz der mit dem Wegfall des Verbrennungsmotors verbundenen Herausforderungen.

Der Vormarsch von Elektroautos stellt eine der größten Veränderungen in der Geschichte des Automobils dar. Zum ersten Mal seit über einem Jahrhundert bewegen sich Fahrzeuge ohne Benzin- oder Dieselmotor und nutzen eine Hochvolt-Batterie im Fahrzeugboden. Damit wird das Fahrzeug im Kern verändert.

„Ob mit elektrischer Maschine oder Verbrennungsmotor, ein Volvo muss sicher sein. Der vollelektrische Volvo XC40 wird eines der sichersten Fahrzeuge sein, die wir je gebaut haben.“ – Malin Ekholm, Leiterin Sicherheit bei Volvo Cars

Aufbauend auf den ausgezeichneten Sicherheitsstandards des konventionell angetriebenen Volvo XC40, mussten die Volvo-Ingenieure die Frontstruktur komplett neu konzipieren und verstärken, um den Wegfall des Verbrennungsmotors zu kompensieren, die hohen Anforderungen zu erfüllen und die Insassen so sicher wie in jedem anderen Volvo zu befördern.

Bild: Volvo

Um die Sicherheit der Fahrgäste und die Unversehrtheit der Batterie im Falle einer Kollision zu gewährleisten, hat Volvo Cars für den vollelektrischen Volvo XC40 eine neue und einzigartige Sicherheitsstruktur entwickelt. Die Batterie wird durch einen Sicherheitskäfig geschützt, der aus einem Rahmen aus extrudiertem Aluminium besteht und in die Mitte der Karosseriestruktur eingebettet ist. Dadurch entsteht eine Knautschzone um den Akku. Die Platzierung der Batterie im Fahrzeugboden hat darüber hinaus den Vorteil, dass der Fahrzeugschwerpunkt sinkt, was wiederum das Risiko eines Überschlags verringert.

Gleichzeitig hat Volvo auch die Karosseriestruktur des Fahrzeugs verstärkt. Der elektrische Antriebsstrang wurde in die Karosseriestruktur integriert, um die bei einem Unfall wirkenden Kräfte noch besser von der Kabine wegzuleiten und so die Belastung der Menschen im Fahrzeug zu reduzieren.

Bild: Volvo

Auch im Bereich der aktiven Sicherheitssysteme führt der batterieelektrische Volvo XC40 eine neue Technik ein. Als erstes Volvo Modell verfügt das kompakte Premium-SUV über die neue Advanced Driver Assistance Systems (ADAS)-Sensorplattform, die eine von Zenuity – einem Joint Venture von Volvo Cars und Veoneer – entwickelte Software nutzt. Die neue ADAS-Plattform kombiniert mehrere Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren. Aufgrund ihrer Skalierbarkeit lässt sie sich darüber hinaus problemlos weiterentwickeln und bildet so die Grundlage für die künftige autonome Fahrtechnik.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 25.09.2019

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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