Mazda baut sein Elektroauto-Angebot in Europa weiter aus und profitiert davon bereits im laufenden Geschäftsjahr. Im zweiten Quartal, das vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 lief, stieg der Absatz in der Region um zwölf Prozent auf 43.000 Autos. Anders als in vielen westlichen Ländern beginnt das Geschäftsjahr bei japanischen Automobilherstellern wie Mazda traditionell im April und endet im März des Folgejahres, weshalb sich die Berichtsperioden von der klassischen Kalenderjahr-Zählung unterscheiden. Getragen wurde das Wachstum vom neuen Mazda CX-5, dem meistverkauften Modell der Marke in Europa, sowie vom Mazda6e. Damit zeigt sich, dass die Elektrifizierungsstrategie in einem Kernmarkt bereits Wirkung entfaltet.
Mit dem Mazda CX-6e steht die nächste vollelektrische Ergänzung bereits in den Startlöchern. Der Energieverbrauch liegt kombiniert bei 18,9 bis 19,4 Kilowattstunden auf 100 Kilometer Mit der Markteinführung will Mazda sein Angebot an batterieelektrischen Modellen in Europa weiter stärken und den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen. Der Automobilhersteller reagiert damit auf eine Nachfrage, die sich in den aktuellen Quartalszahlen bereits andeutet.
Weltweiter Absatz legt leicht zu
Global verkaufte Mazda im ersten Quartal 304.000 Autos, ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Nordamerika stieg das Volumen um fünf Prozent auf 154.000 Einheiten, in Japan um drei Prozent auf 33.000 Autos. In China, dem größten Markt der Marke in Asien, blieb der Absatz mit 18.000 Einheiten stabil auf Vorjahresniveau. Die Zahlen zeigen ein Unternehmen, das in nahezu allen Regionen zulegt, wobei Europa mit der stärksten prozentualen Steigerung heraussticht.
Auch wirtschaftlich fiel das Quartal für Mazda positiv aus. Der Nettoumsatz erreichte 1286 Milliarden Yen, umgerechnet 6,95 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis lag bei 32,8 Milliarden Yen (177,3 Millionen Euro) und damit um 79 Milliarden Yen (426 Millionen Euro) über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 29,6 Milliarden Yen, was etwa 160 Millionen Euro entspricht. Die Verbesserung fällt damit spürbar aus und untermauert den positiven Trend aus den Absatzzahlen.
Prognose bleibt trotz Beobachtung der Märkte bestehen
Mazda beobachtet die aktuellen Marktentwicklungen kontinuierlich, hält aber an der bisherigen Jahresprognose fest. Für das gesamte Geschäftsjahr, das im März 2027 endet, wird weiterhin ein weltweiter Absatz von 1,32 Millionen Einheiten erwartet, wobei das Unternehmen insbesondere in Europa und Nordamerika mit Wachstum rechnet. Beim Nettoumsatz geht Mazda von 5550 Milliarden Yen (31 Milliarden Euro) aus. Beim Betriebsergebnis werden 150 Milliarden Yen (833 Millionen Euro) angepeilt, beim Nettogewinn 90 Milliarden Yen (500 Millionen Euro).
Der Automobilhersteller will das wirtschaftliche Umfeld sowie die Nachfrageentwicklung in den einzelnen Märkten weiterhin genau verfolgen. Im Fokus steht dabei, bei der Elektrifizierung stetige Fortschritte zu erzielen und die Grundlage für künftige Wertschöpfung zu legen. Mit dem CX-5, dem Mazda6e und dem bevorstehenden CX-6e verfügt die Marke in Europa damit über ein wachsendes Portfolio elektrifizierter Modelle, das die aktuelle Absatzentwicklung stützen soll.
Quelle: Mazda – Pressemitteilung








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