XPENG Motors treibt E-Offensive im eigenen Start-Up voran

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XPENG Motors

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

XPENG Motors, ein in China ansässiges Elektroauto-Start-Up, plant in 2019 die eigene E-Offensive massiv voranzutreiben. Erst Mitte Dezember hat das Start-Up sein erstes kommerzielles Elektroauto-Modell vorgestellt, den Xpeng G3. Er trägt Tesla-Gene in sich, wie wir bereits berichtet haben.

Vom Dezember bis zum Frühjahr soll die Kapazität entsprechend erhöht werden, um dann ab März 2019 eine groß angelegte Lieferung mit hoher Geschwindigkeit durchzuführen. Um die pünktliche Lieferung zu gewährleisten, ist das Startup bereit, vor dem Frühjahrsfest 15 Direktverkaufsstellen in einigen sogenannten First- und Second-Tier-Städten wie Beijing, Shenzhen, Guangzhou und Hangzhou zu eröffnen. Mittlerweile sind 70 Offline-Direktvertriebsstandorte geplant, die 2019 in 30 chinesischen Städten in Betrieb genommen werden sollen.

Des Weiteren plant man in 2019 5.000 Mitarbeiter einzustellen, darunter 2.300 reguläre Mitarbeiter, wie He Xiaopeng, Vorsitzender des Startups, in einer internen E-Mail, zu verstehen gab. Xiapoeng gab in diesem Zusammenhang auch zu verstehen, dass man sich in diesem Jahr auf die Lieferung und den Betrieb von Fahrzeugen konzentrieren und weiterhin Investitionen und Ressourcen in Forschung und Entwicklung sowie in die Innovation von Produkten und Technologien investieren wird.

„Intelligenz, Forschung, Entwicklung und Betrieb sind der Kernmotor, der XPENG Motors einzigartig macht, und deshalb haben wir uns entschieden, dass die Anzahl der Mitarbeiter für unabhängige Forschung, Entwicklung und Innovation mehr als 50% des gesamten Personals ausmacht.“ – He Xiaopeng, Vorsitzender des Startups

Quelle: InsideEVs – EV Startup Xpeng Motors To Add 5,000 Employees This Year

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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