Ab dem vierten Quartal 2026 können Fahrer:innen elektrischer Volvo-Modelle in Europa über die Volvo-App auf das Tesla-Supercharger-Netz zugreifen. Der schwedische Automobilhersteller weitet damit Zugang zu Ladeinfrastruktur deutlich aus und integriert mehr als 20.000 Supercharger-Standorte in 29 europäischen Ländern in sein bestehendes Ökosystem.
Der Zugang ist für die Modelle EX30, EX40, EC40, EX60, EX90 und ES90 vorgesehen. Die größte Dichte an nutzbaren Stationen findet sich dabei in Deutschland, Frankreich, Norwegen, dem Vereinigten Königreich, Schweden, Italien und Spanien. Über die Volvo Cars App sind in Europa bereits mehr als 1,2 Millionen Ladepunkte erreichbar – die Tesla-Supercharger kommen nun als weitere Ladeoption dazu.
Alejandro Castro Pérez, Head of Energy Solutions bei Volvo Cars, beschreibt die Erweiterung als Teil einer übergeordneten Strategie: „Volvo-Fahrer:innen haben bereits heute über die Volvo-App weltweit Zugang zu mehr als drei Millionen Ladepunkten. Mit den Tesla Superchargern in Europa haben sie nun noch einfacheren Zugang zu einem der bekanntesten Schnellladenetze.“ Ziel sei es, öffentliches Laden so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten.
Blick in den Asien-Pazifik-Raum
Neben der europäischen Erweiterung plant Volvo Cars für ausgewählte Modelle in Japan und Südkorea den Wechsel auf das North American Charging System (NACS) – den Steckerstandard, auf dem auch das Tesla-Supercharger-Netz basiert. Die Umstellung soll bis 2029 erfolgen und den Zugang zum Supercharger-Netz in diesen Märkten künftig ebenfalls ermöglichen.
In Nordamerika ist der kombinierte Zugang bereits Realität: Dort nutzen Volvo-Fahrer:innen die App an rund 120.000 Ladepunkten, einschließlich Tesla Supercharger. Die europäische Ankündigung schließt damit eine Lücke, die in anderen Regionen längst geschlossen ist.
Quelle: Volvo – Pressemitteilung









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