Österreich-Chef von Tesla: In 20 bis 30 Jahren fährt alles elektrisch

Österreich-Chef von Tesla: In 20 bis 30 Jahren fährt alles elektrisch
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Tesla

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

„In 20 bis 30 Jahren fahren wir alle elektrisch.“ – Daniel Hammerl, Chef von Tesla Motors Austria & Italy

Diese Aussage traf Daniel Hammerl, der Chef von Tesla Österreich und Italien, am vergangenen Dienstag bei einer T-Mobile-Veranstaltung zum Internet der Dinge und bekräftigt damit die Tatsache, dass fü Tesla Motors das Ende des Verbrennungsmotors bereits absehbar ist. Das Unternehmen gilt als Pionier in Sachen Elektrofahrzeuge und möchte ab 2017 mit dem Model 3 ein Elektroauto um 35.000 Euro am Markt anbieten.

„Der Siegeszug des E-Motors ist jedenfalls schon alleine aufgrund der vielen Vorteile nicht aufzuhalten.“ – Daniel Hammerl, Chef von Tesla Motors Austria & Italy

Dabei muss Tesla sich auch eingestehen, dass die selbst gestellte Prognose zum Fortschritt der E-Mobilität bisher etwas zeitversetzt eingetreten sei. Dies liege daran, dass Tesla das Engagement der etablierten Autoindustrie in diesem Bereich überschätzt hat. Dabei könnte die Autmobilindustrie durchaus weiter sein, wenn es nach Hammerl geht, es fehle etwas der Wille.

Daniel Hammerl sieht den US-Anbieter Tesla nicht nur technologisch als Pionier, sondern auch beim Geschäftsmodell. Durch den reinen Direktvertrieb ist man nah am Kunde dran und es dauert lediglich ein paar Minuten bis das Fahrzeug online konfiguriert, bezahlt und bestellt sei. Auf Rabatte wird komplett verzichtet, wobei dies unter anderem damit begründet wird, dass dies die Kunden ohnehin über die teureren Werkstättengebühren selbst zahlen würden.

Quelle: derStandard.at – Tesla-Österreich-Chef: In 20 bis 30 Jahren fährt alles elektrisch

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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