Ladeinfrastrukturanbieter Chargemaster wird von BP gekauft

Ladeinfrastrukturanbieter Chargemaster wird von BP gekauft
Copyright:

Tommy Lee Walker / Shutterstock.com

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 1 min

Im Juni 2017 gab es noch die Schlagzeile: „Mineralölunternehmen BP räumt Elektroauto-Ladestationen keine Priorität ein“ – nur ein Jahr später scheint sich daran einiges geändert zu haben. Nicht nur das BP Millionen für ultraschnelles Elektroauto-Laden investiert, sondern nun auch den Ladeinfrastrukturanbieter Chargemaster übernimmt. Mit 6.500 Ladepunkten ist Chargemaster Großbritanniens führender Betreiber von Elektroauto-Ladestationen; deren Portfolio umfasst Ladelösungen für die gewerbliche und private Nutzung.

Schnelles und ultraschnelles Laden soll nun künftig mithilfe von Chargemaster an den BP Tankstellen in Großbritannien angeboten werden. Man wolle sich hiermit als „führender Anbieter von Energie für Niedrigemissions-Fahrzeuge auf der Straße oder zu Hause“ positionieren. Mit einem Wachstum auf bis zu zwölf Millionen E-Autos in 2040, sind laut BP Erwartungen zumindest genügend potenzielle Kunden vorhanden. 2017 waren es gerade einmal 135.000 E-Fahrzeug-Fahrer. Wie viele der 1.200 Tankstellen mit Ladestationen von Chargemaster ausgestattet werden, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Ecomento.de – BP kauft Ladeinfrastrukturanbieter Chargemaster

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Europas E-Auto-Markt boomt, Verbrenner fallen auf globales historisches Tief

Europas E-Auto-Markt boomt, Verbrenner fallen auf globales historisches Tief

Michael Neißendorfer  —  

Die fünf größten Automärkte Europas erleben ein Rekordquartal für Elektroautos. Verbrenner hingegen erreichen einen historischen Tiefstand.

Mehrheit in der Autoindustrie befürwortet Ende des Verbrenners

Mehrheit in der Autoindustrie befürwortet Ende des Verbrenners

Michael Neißendorfer  —  

Die Automobilbranche ist in Vorreiter und Nachzügler gespalten. Die Mehrheit spricht sich für die E-Mobilität und strenge CO2-Grenzen aus.

Trumps Autozölle: Neue Eskalation trifft europäische Hersteller hart

Trumps Autozölle: Neue Eskalation trifft europäische Hersteller hart

Daniel Krenzer  —  

Abermals erhöhte US-Zölle auf Autoimporte setzen europäische Hersteller unter Druck und könnten günstige Modelle aus dem Markt drängen.

Deutschland Spitze beim Batterie-Recycling – auf dem Papier

Deutschland Spitze beim Batterie-Recycling – auf dem Papier

Sebastian Henßler  —  

Patente rund um das Batterie-Recycling wachsen jährlich um stolze 42 Prozent. Asien dominiert mit 63 Prozent, BASF und Duesenfeld führen Europas Spitze an.

Strategiewechsel: Stellantis will Investitionen künftig auf Kernmarken konzentrieren

Strategiewechsel: Stellantis will Investitionen künftig auf Kernmarken konzentrieren

Tobias Stahl  —  

Stellantis will künftig wohl stärker in seine Kernmarken investieren – zulasten anderer Konzernmarken wie Opel oder Citroën, berichten Konzerninsider.

Schneider: Elektroautos machen uns unabhängig von fossilen Krisen

Schneider: Elektroautos machen uns unabhängig von fossilen Krisen

Michael Neißendorfer  —  

„Elektromobilität und erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von dem, was an der Straße von Hormus passiert“, so Umweltminister Carsten Schneider.

T&E: Forderungen der Autoindustrie könnten EU 74 Milliarden Euro zusätzlich kosten

T&E: Forderungen der Autoindustrie könnten EU 74 Milliarden Euro zusätzlich kosten

Michael Neißendorfer  —  

Der ACEA und die deutsche Regierung setzen sich für weitere Lockerungen zugunsten von Verbrennern ein. Das könnte die EU-Bürger teuer zu stehen kommen.