Jochen Rudat, Direktor Central Europe Tesla: Gerüchte über Weggang entsprechen nicht der Wahrheit

Jochen Rudat, Direktor Central Europe Tesla: Gerüchte über Weggang entsprechen nicht der Wahrheit
Copyright:

Lipik Stock Media / Shutterstock.com

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Fast eine Woche ist es her, dass nextmove zu verstehen gab, dass Tesla eine Bestellung von 85 Tesla Model 3 im Wert von rund fünf Millionen Euro storniert habe. Kurz darauf hat sich Tesla zum Disput mit nextmove geäußert, worauf nextmove seinerseits reagierte. Gerüchte darüber, dass ein langjährige Tesla-Manager seinen Hut nehmen und das Unternehmen verlassen musste haben sich mittlerweile als unwahr herausgestellt.

Laut vertraulichen Quellen sollte der Direktor Central Europe von Tesla, Jochen Rudat, der auch für Deutschland verantwortlich ist, seit es keine einzelnen Länderchefs für Deutschland, Österreich und Schweiz mehr gibt, seit Juni nicht mehr im Amt sein. Dies hat sich als falsch herausgestellt, wie uns Rudat selbst bestätigte.

„Ich bin nach wie vor bei Tesla angestellt und weise anderslautende Gerüchte entschieden zurück.“ – Jochen Rudat, Direktor Central Europe Tesla

Die Vermutungen, dass sein etwaiger Abgang zumindest teilweise mit der #ServiceHell rund um nextmove im Zusammenhang steht, konnten sich somit nicht bestätigen. Auch, wenn dieser laut anderslautenden Information beurlaubt sei. Also noch auf der Gehaltsliste stehe, aber nicht mehr im operativen Geschäft tätig ist.

Ein Blick auf sein LinkedIn-Profil spiegelt seine Aussage wider, dass er aktuell noch bei Tesla tätig ist sowie, dass dieser bereits mindestens zehn Jahre im Unternehmen ist. Wir behalten die Geschehnisse um die #ServiceHell-Affäre zwischen Tesla und nextmove weiterhin im Blick und sind gespannt, ob sich Tesla noch zur Gesamtsituation äußert.

 

Worthy not set for this post
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.