Audi e-tron: 230 kW/312 PS, 71-kWh-Akku und Reichweite von >300 km unter 70.000 Euro

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Audi AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Vor kurzem habe ich erste Eindrücke des Audi e-tron in einer Podcast-Folge festgehalten. Nun haben wir erfahren, dass der e-tron eine zweite Version an die Seite gestellt bekommt. Die Rede ist von 230 kW/312 PS, 71-kWh-Akku und Reichweite von >300 km für unter 70.000 Euro.

Der e-tron 50 quattro wird weiterhin über zwei E-Motoren verfügen, hat aber eine kleinere Batterie. Die bisherige Variante des E-SUV von Audi kommt als e-tron 55 quattro mit einem 95 kWh großen Akku und einer Reichweite nach WLTP von über 400 km daher. Durch den kleineren Akku spart Audi an Herstellkosten und kann den E-SUV günstiger auf die Straße bringen.

Mit einem Brutto-Preis von unter 70.000 Euro landet der Audi E-SUV abzüglich 19% Mehrwertsteuer unter der „magischen“ 60.000 Euro-Grenze des Umweltbonus und qualifiziert sich somit für diesen. Künftig können Käufer somit 2.000 Euro Umweltbonus vom Staat und 2.000 Euro vom Hersteller einstreichen.

Die Batterie als Kostentreiber von E-Autos fällt über 33% kleiner aus, als die der großen e-tron Variante. Im e-tron 50 quattro besteht diese aus 324 prismatischen Zellen, die in 27 Modulen zusammengefasst sind und 71 kWh Energie speichern. Der Antrieb des kleinen Audi e-tron scheint der gleiche wie im bisherigen Serienmodell zu sein. Durch geringere Stromzufuhr geht der Branchendienst electrive.net jedoch davon aus, dass dieser nicht seine ursprüngliche Leistung entwickeln kann.

Beim AC-Laden bleibt es bei den bekannten 11 kW Ladeleistung, dann liegt die Ladezeit bei sieben Stunden. Mit einem, zu einem später Zeitpunkt erhältlichen, zweiten Ladegerät, soll die AC-Ladeleistung auf 22 kW steigen. Die Gleichstrom-Ladeleistung sinkt um 30 auf 120 kW.

Quelle: Electrive.net – Audi e-tron: Neue Antriebsvariante mit weniger Leistung

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Kurt Spittler:

und das optionale Ladegerät mit zweitem Stecker auf der rechten Fahrzeugseite für Ladeleistung bis 22kw AC, bedeutet auch, dass der E-Tron Fahrer dann 2 Kabel einstecken muß um mit 2 x 11kw zu laden.
So eine Lachnummer kann sich nur einn deutscher Autobauer ausdenken.
Da lade ich lieber weiter mit meinem Renault aufpreisfrei an allen 22kw AC-Ladesäulen auch mit der vollen Leistung, dank Chamäleon-Lader im Renault.

Frank Beetz:

Dead on arrival !

Stefan Balz:

2 Zahlen zum Nachdenken:

Auf autoscout24.ch gibt es aktuell 108 Audi e-Tron und ganze 8 Tesla Model 3. Anbieter der meisten Audi’s sind übrigens Händler. Nehme an die mussten von Audi je so eine Karre bestellen und würden das Ding jetzt gerne unter die Leute bringen…

Niki:

Mit dem fahrende Granitblock von Audi macht man sich nur lächerlich.
Sie wollen in Wirklichkeit keine eAutos und können vielleicht auch keine bauen, so schaut es aus!

Mini-Fan:

…als Reaktion auf den kommenden BMW iX3.

Joachim:

Norwegen ist nicht der Weltmarkt. Dort werden die Auto mit einem niedrigeren Einstandspreis angeboten, weil normalerweise (bei Benzinern/Diesel, nicht E-Autos) hohe Steuern anfallen. In Deutschland wird der Audi dann für € 69,995,– angeboten, den niemand so kauft, sondern mindestens für € 10.000 Extras zusätzlich kauft.
Ich werde das Schummel-Syndikat jedenfalls nicht unterstützen, sondern mache mit dem gesparten Geld lieber schöne Urlaubsreisen mit unserem E-Auto.

Sascha Pallenberg:

Frage: wo wird er geschlagen? Schaue ich mir die Zulassungsstatistiken in Norwegen an:

https://elbilstatistikk.no/

dann inhaliert da Audi das Model X. Im Juli 13x mal mehr eTrons als Model X!
Ueber das Jahr: doppelt so viele.
Ich bin mir sicher, dass sich das aehnlich weiterentwickeln wird.
Viele Batterien reinzupacken ist kein USP

Peter Gansel:

Einfach nur hirnrissig die Karre. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Aber der Wahnsinn kennt wohl keine Grenzen.

Jan Schultze-Melling:

Es ist wirklich völlig falsch, als deutsches OEM dicke und teuere E-Autos zu bauen.
Sie folgen damit dem Beispiel von Tesla.
Aber Tesla MUSSTE das tun. Denn Tesla war ein junges Unternehmen, das rasch bei niedrigen Stückzahlen Einnahmen generieren musste. Das ging – logischerweise – nur mit großen und teuren Autos.
Die deutschen OEM haben Geld und sie können Autos bauen. Mit ihrem Geld hätten sie auch, wenn sie einigermaßen intelligent wären, gute E-Autos bauen können. Hübsches Äußeres, niedriger CW Wert, geringe Stirnfläche, Fahrleistungen eines Porsche Boxter, Preis unter dem eines gut ausgestatteten Audi A4 oder BMW 3er.
Wenn der Daimler oder der BMW vor ca. 5 Jahren ein solches (attraktives) Auto entwickelt und z.B. 2016 in großen Stückzahlen auf den Markt gebracht hätten, wäre der Markterfolg des Model 3 von Tesla sehr schwierig geworden.

Aber so?

Jan Schultze-Melling:

Wie war das? Vorsprung durch Technik?
Wohl besser: Rückstand durch steinzeitliche Technik.

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