E-Auto-Start-up Faraday Future gibt Änderungen in der Geschäftsführung bekannt

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Faraday Future

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Das Elektroauto-Start-up Faraday Future (FF) nimmt einige personelle Änderungen vor, um das Wachstum zu beschleunigen und die Kapitalbeschaffung voranzutreiben. Mehrere Initiativen sollen die kürzlich angekündigte Strategie für die Kapitalfinanzierung, den Börsengang und die Umsetzung der Pläne für 91 FF und 81 FF voranbringen. Bei seiner Ernennung zum neuen Global CEO von FF erklärte Dr. Carsten Breitfeld, dass personelle Veränderungen Teil einer ganzen Reihe von wichtigen Anpassungen seien, um das Managementteam zu stärken, den Auslieferplan zu beschleunigen und Forschungs- und Entwicklungs- sowie Betriebskosten zu senken.

Bob Kruse wird einer Mitteilung zufolge in diesem Monat als Senior Vice President Product Execution zu FF wechseln. Kruse, ein Veteran der Automobilindustrie mit über 30 Jahren Erfahrung bei GM und anderen Beratungs- und Start-up-Unternehmen, war zuletzt CTO bei Karma und Qoros und leitete die gesamte Produktentwicklung für fortschrittliche Technologien. Bei FF wird er für die Leitung des gesamten Produktentwicklungs-, Konstruktions- und Fertigungsteams verantwortlich sein.

Darüber hinaus wird Benedikt Hartmann im Januar 2020 als Senior Vice President der Global Supply Chain-Organisation zu FF stoßen. Er verfügt ebenfalls über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Autobranche. Bei BMW leitete er diverse Einkaufs- und Lieferanteninitiativen, darunter die erfolgreichen Markteinführungen von BMW 5er, X3, 3er und X2. Darüber hinaus verfügt Hartmann über einen starken beruflichen Hintergrund in China, wo er drei Jahre lang für die gesamte globale Lieferkette von BMW-Brilliance verantwortlich war.

„FF stellt proaktiv neue Führungskräfte ein, um das Unternehmen zu stärken und die nächste Stufe der Finanzierungsaktivitäten zu beschleunigen. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir neben Kruse und Hartmann, die zu FF stoßen, auch die Suche nach einem CFO aufgenommen und eine Reihe potenzieller Kandidaten identifiziert haben. Diese Person wird ein wesentlicher Bestandteil unseres Strebens nach einem Börsengang im Jahr 2021 sein. Darüber hinaus habe ich zusätzliche Änderungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass alle Kernabteilungen von FF auch in Zukunft eine erfahrene und kompetente Führung behalten.“ – Dr. Carsten Breitfeld, CEO Faraday Future

Nach dem neuen Plan soll der SUV FF 91 ungefähr neun Monate nach Abschluss der erfolgreichen Eigenkapitalfinanzierung ausgeliefert werden. Der neu angekündigte FF 81 und die Entwicklungsvorbereitung für zukünftige Modelle und Kerntechnologien der nächsten Generation sollen so bald wie möglich abgeschlossen sein. FF will innerhalb von 12 bis 15 Monaten nach Abschluss der Eigenkapitalfinanzierung einen Börsengang anstreben.

Quelle: Faraday Future – Pressemitteilung vom 14.11.2019

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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