WeVee: Verspricht E-Auto fahren 40% günstiger als im Privat-Leasing

WeVee: Verspricht E-Auto fahren 40% günstiger als im Privat-Leasing
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Wolfgang Pfafferott, Geschäftsführer bei WeVee Deutschland, hat sich mit mir im Elektroauto-News.net Podcast darüber unterhalten, wie WeVee anderen Unternehmen helfen möchte nachhaltige Mobilität zu etablieren. Dabei soll das Ganze die Unternehmen und deren Mitarbeiter nichts kosten. Im Gegenteil, man spart bares Geld. Bis zu 40 Prozent seien E-Autos über das WeVee-Modell günstiger als im Privat-Leasing.

WeVee, mit Hauptsitz in London und Niederlassung in den Niederlanden, ist vor kurzem mit seiner B2B eMaaS-Plattform, die E-Mobility-as-a-Service für Arbeitgeber-Leasing ermöglicht, nach Deutschland expandiert. Die Expansion ist der erste Schritt, um WeVee zu einem globalen Marktplatz für E-Mobilität zu machen, um Unternehmen und Einzelpersonen dabei zu unterstützen, Katalysatoren für eine nachhaltigere Zukunft zu werden.

Dies sei aus Sicht des Cleantech-Start-Ups notwendig, damit der Umstieg auf Elektromobilität nicht weiter ins Stocken gerät, wie es aktuell aufgrund langer Lieferzeiten, hoher Preise (Fahrzeug/ Strom) sowie sich schnell entwickelnder Technologie als auch immer noch fragmentierter Ladeinfrastruktur, der Fall sei. Hier will Wolfgang und sein Team ansetzen, in dem man ermöglicht, dass alle Mitarbeitenden ein Firmen-E-Auto leasen können.

Denn oft wird bei Firmenwagen nur an Mitarbeitende gedacht, die viel unterwegs sind, wie im Vertrieb oder auf Montage. Um die E-Mobilität wirklich massentauglich zu machen, können mit WeVee auch Mitarbeitende, die sonst einen Privatwagen fahren, auf einen Firmenwagen umsteigen. Ohne extra Kosten für das Unternehmen. Denn das Angebot von WeVee sei kostenfrei. Unternehmen profitieren gar von sinkendem CO₂-Fußabdruck nach Scope-3-Betrachtung. WeVee finanziert sich seinerseits über entsprechende Vermittlungsprovisionen der Fahrzeuge, welche von Leasinggesellschaften und Autohäuser zahlen.

Ferner verdient WeVee aber auch an den Daten der Fahrer – mit denen entsprechend DSGVO-konform umgegangen wird – durch die eigene App, wie Wolfgang im Gespräch ausführt. Diese ist mit dem eigenen E-Auto gekoppelt. Lernt das Fahr- und Ladeverhalten sowie Vorlieben (wo mache ich gerne Pause, usw…) kennen und bietet bei Planung der Route über die App entsprechende Empfehlungen mit an. Empfehlungen, welche man dann bspw. wieder hin zu Restaurants vermarktet. Auch das Zahlen der Ladevorgänge über die App wird möglich, wodurch man ebenso wieder partizipieren kann.

Auch auf Unternehmensseite ist es WeVee möglich Geld zu verdienen. In dem man unter anderem den Kontakt zu Partner wie Enel X Way herstellt, wenn es darum geht die Ladeinfrastruktur im Unternehmen aufzubauen. Dabei stets im Blick die Win-Win-Situation für alle Seiten. Ähnlich verhält es sich mit der günstigeren Leasing-Rate der E-Fahrzeuge für Mitarbeiter, welche Wolfgang im Detail, im Podcast selbst, zu erklären vermag.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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