Volvo 7900 E (Electric) bis zu 200 Kilometer Reichweite und CCS-Anschluss

Volvo 7900 E (Electric) bis zu 200 Kilometer Reichweite und CCS-Anschluss
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Volvo Bus Corporation

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Die Busworld 2017 in Kortrijk ist so etwas wie die IAA in Frankfurt, ein ganz eigenes Reich für LKW-Begeisterte, werden dort doch zahlreiche Neuheiten und Entwicklungen vorgestellt. Auch die neue Variante des Volvo 7900 E (Electric) – wie er demnächst in Trondheim zum Einsatz kommt – wurde dort zum ersten Mal von der Volvo Bus Corporation der Welt präsentiert. Dieser zeigt sich in Belgien mit deutlich vergrößerter Reichweite und mehr Ladeoptionen, was für eine noch größere Flexibilität im Alltag sorgt. Am deutlichsten ist wohl die Veränderung der Batteriekapazität im Vergleich zum Vorgänger.

So ist der neue Volvo 7900 E (Electric) wahlweise mit einer Batteriekapazität von 150 kWh, 200 kWh oder 250 kWh erhältlich. Dies bedeutet, dass der elektrische Linienbus nun weitaus größere Strecken zwischen den einzelnen Ladevorgängen zurücklegen kann, sodass ein effizienter Einsatz während des ganzen Tages möglich ist. Abhängig von Topografie und Fahrbedingungen beträgt die Einsatzreichweite bis zu 200 km.

„Die neue vollelektrische Busvariante stellt eine wichtige Verstärkung unseres Produktangebots im Bereich der Elektromobilität dar; denn sie bietet unseren Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität im täglichen Einsatz. Während der Spitzenzeiten kann der Bus ohne Ladepausen durchfahren. Die Batterien können in Betriebszeiten mit geringerem Transportbedarf aufgeladen werden. Auf kürzeren Strecken können die Busse sogar den ganzen Tag lang fahren und müssen nur nachts im Depot aufgeladen werden.“ – Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation

Mit der neuen Variante des Volvo 7900 E (Electric) reagiert die Volvo Bus Corporation zudem auf die sehr rasch steigende Nachfrage nach Elektrobussen. Denn in immer mehr Städten zeichnet sich die erhöhte Nachfrage nach einem Elektrobussystem ab, um dort auf einen nachhaltigen, leisen und emissionsfreien Öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Man hat allerdings auch erkannt, dass es nicht nur ausreicht die Reichweite des Elektro-Bus zu erweitern, auch die Möglichkeiten zum Laden müssen auf den Stand der Technik gehoben werden.

Wie schon zuvor gibt es beim neuen Volvo 7900 E die Möglichkeit zur Schnellaufladung der Batterien an den Endhaltestellen der Linie. Die Zwischenladung erfolgt mithilfe der offenen und wettbewerbsneutralen OppCharge-Schnittstelle. Außerdem können die Batterien jetzt auch per Kabel über das kombinierte 2 Ladesystem CCS (Combined Charging System) geladen werden; CCS ist der europäische Standard für die Aufladung von Elektrofahrzeugen über das Stromnetz. Durch die unterschiedlichen Lademöglichkeiten kann jeder Betreiber für sich und für die jeweilige Einsatzsituation beste Ladeschnittstelle wählen. So eignet sich der CCS-Anschluss beispielsweise dann, wenn man den Elektrobus mit hoher Leistung im Depot laden möchte.

Die ersten Modelle der neuen Elektrobus-Generation von Volvo werden voraussichtlich Ende 2018 ihren Betrieb aufnehmen. Die Elektrobusse werden in Form einer schlüsselfertigen Komplettlösung verkauft, bei der Volvo die gesamte Wartung von Fahrzeugen und Batterien zu festen monatlichen Kosten übernimmt.

Der neue Volvo 7900 E – die wichtigsten Fakten:

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  • Zweiachsiger Niederflur-Stadtbus mit vollelektrischem Antrieb, 12 Metern Länge und drei Türen.
  • Leiser und emissionsfreier Betrieb.
  • 80 % weniger Energieverbrauch als ein vergleichbarer Dieselbus.
  • Batteriekapazität beträgt 150 kWh, 200 kWh oder 250 kWh.
  • Lademöglichkeit über OppCharge oder CCS (bei 250 kWh nur über CCS).
  • Einsatzreichweite bis zu 200 km, je nach Topografie und Fahrbedingungen.

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Quelle: Volvo Buses – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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