Volta Trucks verbindet E-Mobilität mit Trucks-as-a-Service

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Volta Trucks

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Ian Kastner, Business Development Manager für Volta Trucks in Deutschland, hat sich in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast mit mir über das schwedische E-LKW Start-Up unterhalten. 2019 in Schweden von Carl-Magnus Norden gegründet wolle man Nachhaltigkeit auf die letzte Meile bringen. Bewusst habe man sich zunächst auf eine Lücke im urbanen Umfeld entschieden.

Der Volta Zero, das erste Modell der Schweden, kommt als 16 Tonner daher und setzt sich somit in die Lücke zwischen klassischem Sprinter und Schwerlast-LKW. Zuletzt konnte durch eine mehrere hundert Millionen schwere Finanzierungsrunde die Basis gelegt werden, um alle technische und geschäftliche Aktivitäten des Unternehmens bis zum Beginn der Serienproduktion des vollelektrischen 16-Tonnen-Fahrzeugs Volta Zero Ende 2022 zu finanzieren.

Wie Ian im Gespräch zu verstehen gibt, sei einer der nächsten Meilensteine die Fertigstellung einer Flotte von Prototypen zur Designverifizierung für die technische Entwicklung und Erprobung sowie einer Flotte von Fahrzeugen zur Produktverifizierung, die Mitte 2022 von Kunden in London und Paris getestet werden sollen. Des Weiteren würden die 230 Millionen ausreichen um die Entwicklung der kürzlich bestätigten vollelektrischen 7,5- und 12-Tonnen-Derivate des Volta Zero zu sichern. Sowie, um die Auftragsfertigungsstätte des Unternehmens in Steyr, Österreich, darauf vorbereiten, die Produktion von Kundenfahrzeugen bis Ende des Jahres aufzunehmen.

Wie der Business Development Manager von Volta Trucks im Podcast ausführt sollen bereits 2023 5.000 Einheiten des Volta Zero vom Band laufen. Im Folgejahr 2024 blickt man bereits auf 14.000 E-Trucks, gefolgt von 27.000 Einheiten im Jahr 2025. Geplant ist, dass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt sowohl in Europa als auch in den USA tätig sein wird und ein Portfolio von vier Volta Zero-Modellen in Produktion haben, darunter 7,5-, 12-, 16- und 18-Tonnen-Varianten.

Die eigenen Stromer vertreibt man nicht nur an Flotten-Kunden wie beispielsweise DB Schenker, sondern richte sich auch an Unternehmen, welchen einen einzelnen Volta Zero in ihrem Fuhrpark wissen wollen. An diesem Punkt äußert Ian, dass Volta Trucks nicht nur E-Lkw und damit alleine schon vom Antrieb nachhaltige Fahrzeuge auf die Straße bringen wolle, sondern auch einen ganz besonderen Service anbiete: TAAS – Trucks-as-a-Service. Darunter verstehe man ein weiter gedachtes Leasing-Angebot für die eigenen Kunden.

Im Rahmen des Trucks-as-a-Service-Angebot berät Volta Trucks Unternehmen in Bezug auf die Inbetriebnahme der eigenen Elektro-LKW. Begonnen mit einer Begehung vor Ort, Blick auf die richtige Ladeinfrastruktur sowie die Schulung der Mitarbeiter und Fahrer der Stromer. Ebenfalls im Service-Paket seien Wartung und Versicherung der E-LKW berücksichtigt. Im Detail lässt du dir dies von Ian am besten selbst erklären. Viel Spaß mit der aktuellen Folge.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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