Duell der deutschen E-SUV: BMW iX1 gegen VW ID.4

Duell der deutschen E-SUV: BMW iX1 gegen VW ID.4
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Volkswagen

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 2 min

In ihrer Ausgabe 12/2024 lässt die Auto Motor und Sport (AMS) den BMW iX1 sowie den VW ID.4 gegeneinander antreten und stellt dabei auch die Frage: Welche Vor- und Nachteile haben eine eigene E-Plattform wie beim ID.4 sowie eine multifunktionale Plattform wie beim iX1?

Konkret miteinander vergleichen wurden zwei Fahrzeuge mit dem beinahe identischen Preis von etwa 54.000 Euro: der BMW iX1 eDrive 20 xLine sowie der VW ID.4 Pro Performance. Letzterer kommt für diesen Preis mit 210 kW (286 PS) mit dem stärkeren Antrieb daher als der Münchner mit seinen 150 kW (204 PS). Außerdem ist der Akku des Wolfsburgers mit 77 kWh ein gutes Stück größer als beim iX1, der knapp 65 kWh nutzbare Energie an Bord hat.

In Sachen Sicherheit liegen beide Elektroautos quasi gleichauf, doch in den anderen Kategorien zeigen sich Stärken und Schwächen von VW und BMW. So wird der ID.4 in Sachen Komfort, Fahrverhalten und Antrieb besser bewertet, der BMW hingegen überzeugt bei der Karosserie sowie Umweltgesichtspunkten, aber auch bei den Kosten mehr. Das macht die AMS unter anderem an der besseren Ausstattung und den geringeren laufenden Kosten beim BMW fest.

Beim Testverbrauch zeigte sich der wohlgemerkt schwächer motorisierte Münchner mit 22,6 kWh als das sparsamere der beiden Fahrzeuge, der VW gönnte sich 24,1 kWh. Bei der Schnellladeperformance hingegen schnitt der VW mit dem größeren Akku etwas besser ab, ohne den Münchner dabei jedoch zu sehr zu distanzieren. Eine Stärke des BMW hingegen ist die Möglichkeit, mit 22 kW AC zu laden.

Vergleich-BMW-iX1-Audi-Q4-Mercedes-EQB
BMW

Die Eigenschaftswertung entscheidet der VW ID.4 am Ende mit 425 zu 391 Punkten für sich. Zwar holt der iX1 wie erwähnt bei Umwelt und Kosten noch auf, am Ende reicht es für den Münchner trotzdem nur für Rang zwei. 585 Punkten des BMW stehen 605 des VW gegenüber, insgesamt gab es 1000 Punkte zu erreichen. Beides seien gute SUV, stellt die Redaktion fest, jedoch beide nicht sonderlich günstig. Für den Preis biete der Volkswagen aber das bessere Gesamtpaket inklusive dem größerem Raumangebot. Die Idee einer eigenständigen Elektro-Plattform setzt sich also zumindest in diesem Test knapp durch.

Quelle: Auto Motor und Sport (12/2024, S. 80 bis 87) – „Format-Frage“

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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