Tesla Model 3: Hackathon soll Produktionsprobleme lösen

Tesla Model 3: Hackathon soll Produktionsprobleme lösen
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Es will nicht so recht anlaufen. Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla blickt auf gut eine halbe Million Reservierungen für seinen Massenstromer Model 3. Nur: Bei der Massenfertigung des ersten Mittelklasse-Elektroautos der Kalifornier treten immer wieder Probleme auf. Tesla liegt bereits ein halbes Jahr hinter dem ursprünglichen Zeitplan und will die Marke von 5000 pro Woche produzierten Fahrzeugen nun bis Ende Juni erreichen.

Um die Produktionsprobleme lösen zu können, greift Tesla auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Firmenchef Elon Musk hat angekündigt, einen Hackathon ins Leben gerufen zu haben, eine Art Programmierwettbewerb, damit die in der Herstellung eingesetzten Roboter optimal arbeiten können.

Den Hackathon erwähnte Musk als Antwort-Tweet auf einen Artikel im US-Onlinemagazin Ars Technica, in dem Tesla vorgeworfen wurde, das Unternehmen wiederhole viele Fehler, die die traditionellen Autohersteller in den 1980er und 1990er Jahren bei der Automatisierung machten, so der IT-Newsblog Golem. Musks Tweet zufolge sehe die Sache „vielversprechend“ aus.

Ein Grund für die Produktionsprobleme ist der hohe Grad der Automatisierung in der Tesla-Fabrik. Tesla-Chef Elon Musk hat schon vor Jahren von der „Fabrik als Maschine“ geschwärmt, die Eigenständig komplette Fahrzeuge herstellen kann.

Quelle: Golem – Tesla veranstaltet Hackathon

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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