Sixt plant 1000 weitere Ladepunkte bis Ende 2023 in DACH

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Michael Neißendorfer
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Mit einer Investition von 50 Millionen Euro will der Autovermieter Sixt seine eigene Ladeinfrastruktur an seinen Stationen massiv ausbauen. Im Zuge dessen hat nun ChargeOne, ein Anbieter von Ladelösungen, eine Partnerschaft mit Sixt angekündigt. Demnach wird ChargeOne bis Ende 2023 mehr als 1000 zusätzliche Ladepunkte an Sixt-Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz installieren, so ChargeOne in einer aktuellen Mitteilung.

Damit werde es möglich sein, die wachsende elektrische Mietwagenflotte von Sixt nach der Fahrzeugrückgabe direkt an der Station wieder aufzuladen. Installiert werden klassische Wallboxen und DC Schnelllader. Neben der Errichtung (inklusive Erdarbeiten) und der Inbetriebnahme werde ChargeOne in den kommenden Jahren auch Service, Wartung und Betrieb der Ladeinfrastruktur übernehmen.

Der Großauftrag – kurz nach dem 120-jährigen Firmenjubiläum – ist für die Heinemann Gruppe ein strategischer Meilenstein: Erst Ende 2021 hatte Münchens ältester Elektrofachbetrieb seine Aktivitäten rund um Ladeinfrastruktur unter der Marke ChargeOne gebündelt und den Bereich laut eigener Aussage personell deutlich ausgebaut, um die Wachstumschancen des Marktes zu nutzen und ihn „mit innovativen Konzepten aufzumischen“, heißt es in der Pressemitteilung. Als Charge Point Operator (CPO) will ChargeOne seinen Gewerbekunden deutschlandweit ein breites Leistungsspektrum anbieten, vom klassischen Kauf bis zu flexiblen „Charging as a Service“-Modellen mit Komplettservice für die Errichtung und den Betrieb von Ladesäulen.

Als Elektrofachbetrieb sind wir dafür prädestiniert, einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität in Deutschland und darüber hinaus zu leisten. Wir freuen uns sehr, dass sich jetzt auch Sixt für unsere Erfahrung entschieden hat. Dieser Auftrag ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, im Jahr 2030 einer der führenden deutschen Ladeinfrastrukturbetreiber mit 150.000 installierten Ladepunkten zu sein“, sagt Robert Klug, Vorstand der Heinemann Group. „Durch die Partnerschaft mit uns, können sich Unternehmen weiter voll auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Alle Themen rund um das Laden für Kunden und Mitarbeiter – wie Installation, Wartung und sogar den Betrieb inklusive Stromeinkauf sowie -abrechnung – können wir übernehmen.

Quelle: ChargeOne – Pressemitteilung vom 04.04.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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