Schnellladeinfrastruktur: EnBW und Alpitronic vertiefen Partnerschaft

Schnellladeinfrastruktur: EnBW und Alpitronic vertiefen Partnerschaft
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Zwei führende Akteure beim Schnellladen für E-Autos in Deutschland, EnBW und Alpitronic, intensivieren ihre langjährige Zusammenarbeit. Ein Ziel der Kooperation ist der weitere Aufbau einer zukunftsweisenden, verlässlichen und flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur. Neben der Bereitstellung von Schnellladestationen durch Alpitronic beinhaltet die neue Vereinbarung eine Entwicklungspartnerschaft mit Fokus auf die Konzeption künftiger Funktionen sowie eine umfassende Wartungsvereinbarung mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren, so EnBW in einer aktuellen Mitteilung.

„Unsere Kundinnen und Kunden erwarten allzeit verlässliche und leistungsstarke Lademöglichkeiten. Und das bieten wir ihnen mit unserer Expertise und mit den hochmodernen Schnellladestationen von Alpitronic“, betont Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobility bei der EnBW. „Für einen reibungslosen Betrieb ist dabei die Hardware ebenso entscheidend wie leistungsstarke Betriebssysteme und eine funktionale, effiziente Wartungsstrategie. Die Zusammenarbeit mit Alpitronic schafft im dynamischen Marktumfeld Sicherheit für den weiteren Ladenetzausbau.“

Philipp Senoner, CEO und Gründer von Alpitronic, ergänzt: „Schnellladen entfaltet seine volle Stärke, wenn Hardware, Software und Service nahtlos zusammenspielen. Mit der EnBW verbindet uns das gemeinsame Ziel, das Ladeerlebnis so zu gestalten, dass es für E-Auto-Fahrende einfach und zuverlässig funktioniert. Dieses geteilte Verständnis prägt unsere Zusammenarbeit seit der Einführung unserer ersten DC-Ladestation vor mehr als sieben Jahren und wird sie auch künftig bestimmen.“

Eine neu abgeschlossene Wartungsvereinbarung soll die Zusammenarbeit zwischen den Field-Service-Teams der EnBW und Alpitronic auf ein stabiles vertragliches Fundament stellen und in einem wachsenden Ladenetz einen unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten. Dabei wollen die beiden Partner die Verlässlichkeit und Nutzerfreundlichkeit der Ladeinfrastruktur kontinuierlich optimieren.

Bereits heute betreibt EnBW eines der europaweit größten Schnellladenetze mit mehr als 8000 Schnellladepunkten bis zu 400 kW Ladeleistung an Fernverbindungen, im urbanen Raum und beim Handel – der Großteil davon mit Schnellladestationen von Alpitronic. „Wir sind beim Ausbau unseres Ladenetzes massiv in Vorleistung gegangen und haben in wenigen Jahren ein flächendeckendes Angebot installiert. Nun ist es wichtig, nicht stehen zu bleiben. Der weitere Ausbau wird bedarfsgerecht erfolgen und bestehende Standorte werden zunehmend mit weiteren Ladestationen und neuester Technologie aufgerüstet, damit sie einerseits auch zukünftig den Ansprüchen unserer Kundinnen und Kunden genügen, andererseits aber auch der stetig wachsenden Zahl an Elektroautos auf deutschen Straßen gerecht werden“, ergänzt Rimpler.

Die Produkte von Alpitronic sind bereits seit 2018 im EnBW HyperNetz im Einsatz. Mit der Erweiterung der Zusammenarbeit unterstreicht die EnBW ihren Anspruch, als führende Anbieterin im Bereich Elektromobilität innovative und nachhaltige Lösungen für die Mobilität von morgen zu schaffen. Die Partnerschaft ist auf mehrere Jahre angelegt und bietet eine Option auf Verlängerung.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 18.12.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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