Renault Mégane E-TECH Electric folgt 2022 auf Mégane eVision

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Der Renault Mégane E-TECH Electric wird bald auf der Straße zu sehen sein. Bereits 2022 soll die E-Variante des beliebten Kompaktmodells in Serie gehen. Hinsichtlich seines Designs soll er sich beim im Oktober 2020 vorgestellten Showcar Mégane eVision inspirieren haben lassen. Der vollelektrische Mégane wird künftig eine zentrale Rolle in der Neuausrichtung von Renault spielen, wie die Marke zu verstehen gibt.

Auf Basis der „Nouvelle Vague“ soll Renault moderner und nachhaltiger werden und sich noch stärker auf Technologie, saubere Energien und nachhaltige Mobilitätslösungen fokussieren. Das französische Unternehmen will den Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen in Europa bis 2025 auf 65 Prozent und bis 2030 auf 90 Prozent der Verkäufe steigern. Darüber hinaus strebe die Renault Group CO2-Neutralität in Europa bis 2040 und weltweit bis 2050 an.

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Im Rahmen des Renault Talk #1 zeigte Renault Brand Design Director Gilles Vidal erstmals die Darstellung des neuen Renault Logos am Heck des neuen Mégane E-TECH Electric. Das neue Logo und ein neuer visueller Stil sollen die neue Ausrichtung sichtbar zum Ausdruck bringen. Im Jahr 2030 sollen 9 von 10 verkauften Renault elektrifiziert sein. Zudem präsentierte Vidal auch erste Darstellungen, die einen visuellen Eindruck des Innenraums vermitteln. Die Aufnahmen zeigen innovative Bordsysteme und neue Bildschirme ebenso wie ein großzügiges Raumangebot. Klar erkennbar ist auch das moderne, hochwertige Innenraumdesign.

Renault glaubt daran, dass E-Autos über Emotionen verkauft werden sollen. Dennoch setzt Renault auf einen antriebsstarken E-Motor mit, welcher mit einer Leistung von 160 kW/ 217 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 300 Nm daherkommt und somit zu einem der stärksten Motoren im Renault-Portfolio zählt. Seine Energie bezieht der Stromer aus einem 60 kWh-Akku. Hierbei soll es sich um die flachste Batterie auf dem Markt handeln. Hinsichtlich der Reichweite ist mit 450 km nach WLTP zu rechnen.  Dies sind zumindest die technischen Daten, welche vom Concept Car bekannt wurden, ob der Serien Megané diese beibehält ist noch fraglich. Wobei vieles dafür spricht. Doch dazu im nächsten Absatz mehr.

Geladen werden kann das E-Auto an Schnellladestationen. Bis zu 200 km in 30 Minuten soll man nachladen können; 130 kW-Ladeleistung seien möglich. Renault gab im Rahmen der Vorstellung des Konzept-Fahrzeugs zu verstehen, dass das Concept bereits zu 90 Prozent der späteren Serienversion gleiche. Die übrigens bereits Ende 2021 in Frankreich vom Band laufen soll.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 07. Mai 2021

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Strauss:

Dies ist eine Ansage, vollelektrisch im mittleren Marktsegment wo die Musik spielt.Also keine hochtrabenden Hingespinste, mit übergrossen Akkus , 800 Volt, und erforderlichen Ladeleistungen von über 150 KW. Die peilen eine Technik an, die bewährt ist und sich in der Mittelklasse als reiner BEV, ohne bessere alternative Antriebsmöglichkeit, bereits durchgesezt hat.
Und das Entscheidenste , auch noch bezahlbar ist.

Peter Poril:

R5 E-TECH Electric
passt ja dann kaum auf die Breite der Heckklappe

R. D.:

Alle elektrifizierten Renault Modelle werden ab sofort E-TECH heißen, die Zusatzbezeichnungen heißen Hybrid, Plug-In Hybrid und Electric. Ganz einfach.

Kerstin Kosper:

Vielleicht nennen sie die „nur Elektrifizierten“ E-TECH Plug-in oder so. Dann könnte es zur Unterscheidung Sinn ergeben.

Gunter Esch:

„E-TECH Electric“Soll das Teil wirklich so eigenartig heißen?
E-tron ist natürlich keine Alternative ;) Aber E-TECH Electric klingt ganz stark doppelt gemoppelt, vornehmer gesagt: teilredundant.

Bastian Worsdorfer:

Bitte her mit dem neuen R5 electric, dann bin ich wieder oder weiter gut Freund mit Renault :)

Rolf Stomml:

In der Tat schien nach fulminantem Auftakt („6 Mrd. Euro in BEV-Entwicklung investiert“) Renault etwas die Luft auszugehen oder man verlor die Traute. Fluence verkaufte sich kaum, Twizzy war für die Nische, es blieb im Wesentlichen nur die Zoé für uns Normalos im privaten Fahrzeugsektor. Die Zoé war und ist ja auch erfolgreich, aber ich sehe auch den weiteren Ausbau der Modellpalette mit erfolgversprechenden Fahrzeugen jetzt als reichlich spät an. Aber mit dem neuen Chef scheint auch neuer „Zug“ ins Haus gekommen zu sein. Toi toi.

Farnsworth:

Wow, nur 10 Jahre nach der Zoë. Wäre der vor 6 Jahren als Kombi auf dem Markt gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich so einen, statt eines Hybriden gekauft. Da hat sich Renault weniger getraut, als sie eigentlich können.

Farnsworth

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