Das gilt es zu beachten: Neue Ladekarten von Aral und ADAC

Das gilt es zu beachten: Neue Ladekarten von Aral und ADAC
Copyright:

Aral

Patrick Solberg
Patrick Solberg
  —  Lesedauer 2 min

Der ADAC legt neue Ladekarten auf und Hunderttausende von Kunden müssen sich umstellen, da der Automobilclub ab sofort nicht mehr mit Energieanbieter EnBW, sondern Tankstellenbetreiber Aral kooperiert. Doch welche Auswirkungen hat der Wechsel für die Kunden?

Jene Kunden, die bisher eine Ladekarte des ADAC mit entsprechend vergünstigten Konditionen beim Anbieter EnBW genutzt haben, flatterte in den vergangenen Tagen eine Nachricht über neue Tarife ins Mailpostfach. Die bisherige Karte – ein Kooperationsmodell von ADAC und EnBW _ läuft bis zum 31. Januar 2025 aus, doch automatisch gibt es eine neue Karte mit entsprechend geänderten Konditionen. Im beliebten Tarif EnBW Mobility+ S kostet eine Kilowattstunde Energie jedoch nur noch bis zum 30. September 2024 0,51 Euro je kWh. Ab dem 1. Oktober verteuert sich der EnBW-Tarif auf 0,59 Euro je kWh – ein Plus um mehr als zehn Prozent.

In den kommenden Wochen gibt es zu dem Wechsel auch Briefpost, und für die bisherige gelbe Ladekarte gibt es eine neue – in kräftigem Blau, da der ADAC ab August nicht mehr als Partner im Boot ist. Diese muss jedoch noch aktiviert werden, sonst gibt es an der Ladesäule hinterher eine böse Überraschung. An der Versorgung über das EnBW-Ladenetz hat sich durch die Umstellung nichts geändert. Aktuell gibt es im sogenannten EnBW HyperNetz mehr als 600.000 Ladepunkte in 17 Ländern Europas.

Der ADAC arbeitet bei seinem Stromtarifen an der Ladesäule zukünftig mit Aral bzw. deren Elektroableger Aral Pulse zusammen. Deren Tarife sehen ganz ähnlich aus, denn wer über die Aral Pulse App oder die ADAC e-Charge-Karte sein Elektroauto lädt, zahlt an den Aral Pulse Ladestationen 0,51 Euro pro Kilowattstunde – das gilt jedoch ebenfalls nur bis zum 30. September 2024. Dann erhöht sich dieser Tarif auf 0,57 Euro je kWh. Eine monatliche Grundgebühr fällt nicht an. An Aral pulse Ladepunkten wird keine Blockiergebühr erhoben. Bei Fremdanbietern liegt die Blockiergebühr bei 15 Cent pro Minute. An AC-Ladepunkten wird sie ab 120 Minuten berechnet, bei DC-Ladepunkten ab 45 Minuten

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

BYD und Eon starten smartes Laden mit Bonus

BYD und Eon starten smartes Laden mit Bonus

Daniel Krenzer  —  

BYD und Eon starten in Deutschland ein gemeinsames Angebot für intelligentes Laden. E-Auto-Fahrer sollen damit Geld sparen können.

Bundesnetzagentur korrigiert Smart-Meter-Zahlen von 2025

Bundesnetzagentur korrigiert Smart-Meter-Zahlen von 2025

Sebastian Henßler  —  

Die Zahlen zum 31. Dezember 2025 waren wegen Mehrfachzählungen fehlerhaft und wurden korrigiert. Die Quoten der laufenden Aufsichtsverfahren bleiben unberührt.

Autoindustrie warnt: Neue Regeln könnten Bidi-Laden ausbremsen

Autoindustrie warnt: Neue Regeln könnten Bidi-Laden ausbremsen

Daniel Krenzer  —  

Auto- und Energiewirtschaft kritisieren die geplanten MiSpeL-Regeln der Bundesnetzagentur. Zusätzliche Zähler und Vorgaben könnten demnach V2G ausbremsen.

Ladepark Zusmarshausen: Warum das E-Auto überzeugt

Ladepark Zusmarshausen: Warum das E-Auto überzeugt

Daniel Krenzer  —  

Der Ladepark Zusmarshausen bietet 76 Ladepunkte, Gastronomie und weitere Angebote. Nutzer berichten von Vorteilen, aber auch Verbesserungsbedarf.

Cubos übernimmt Scapo: Ladenetz wächst auf 16.000 Punkte

Cubos übernimmt Scapo: Ladenetz wächst auf 16.000 Punkte

Sebastian Henßler  —  

Cubos übernimmt den Mainzer Ladeinfrastruktur-Anbieter Scapo und baut sein Ladepunkt-Portfolio auf über 16.000 Standorte deutschlandweit aus.

Porsche startet induktives Laden mit dem Cayenne Electric

Porsche startet induktives Laden mit dem Cayenne Electric

Sebastian Henßler  —  

Porsche stattet den Cayenne Electric erstmals mit induktivem Laden aus: Bis zu 11 kW werden kabellos übertragen, der Wirkungsgrad liegt bei rund 90 Prozent.

Genug Ladepunkte in Deutschland, aber am falschen Ort

Genug Ladepunkte in Deutschland, aber am falschen Ort

Sebastian Henßler  —  

Rein rechnerisch hat Deutschland genug Ladepunkte, trotzdem verdienen 95 Prozent der Betreiber kein Geld. Stefan Pagenkopf-Martin erklärt, woran es hakt.