Porsche Cayenne: Neue Elektro-Version schafft Rennrekord

Porsche Cayenne: Neue Elektro-Version schafft Rennrekord
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Porsche | Symbolbild

Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

Noch ist der kommende Porsche Cayenne mit Elektroantrieb gar nicht offiziell vorgestellt worden, schon stellt er Rekorde bei Rennwettbewerben auf. Wie die Auto Motor und Sport berichtet, war bei einem Bergrennen im britischen Shelley Walsh ein Erlkönig des E-Cayenne am Start. Am Steuer saß demnach die Formel-E-Testfahrerin Gabriela Jilkova, die in 31,28 Sekunden hinaufschoss und somit gut vier Sekunden schneller war, als bisher jedes andere SUV den Anstieg überwunden hat.

Offiziell auf den Markt kommen soll der Elektro-Cayenne erst im kommenden Jahr – und damit fast drei Jahre später als ursprünglich einmal angepeilt. Allerdings wird es vom Cayenne auch noch Verbrenner-Varianten geben. Als reines Elektroauto ist das beliebte Modell frühestens ab 2030 vorgesehen. Vorerst gibt es das knapp fünf Meter lange SUV wahlweise mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder oder einen 4,0-Liter-Achtzylinder als Motor. Auch ein Plug-in-Hybrid mit 25,9 kWh fassendem Akku und etwa 90 Kilometern Reichweite ist vorgesehen. „Mitte des Jahrzehnts bringen wir den Elektro-Cayenne“, bestätigte VW-Chef Oliver Blume bereits vor einem Jahr der Automobilwoche. Dieser soll wie seine Verbrenner-Brüder im Werk in Bratislava gebaut werden.

Verbrenner mindestens bis 2030 geplant

Die letzte Generation des Verbrenner-Cayenne soll von den Abgaswerten her indes fit bis 2030 sein. Da es sich lediglich um ein Facelift des Modells handelt, das seit 2017 auf dem Markt ist, würde die Laufzeit des Modells ungewöhnlich lange 13 Jahre betragen. Die GT-Version mit 660 PS wird in Europa hingegen nicht mehr angeboten, da das Einhalten einer Abgasnorm Euro 7 wohl aussichtslos wäre.

Porsche gehört zu den Automobilherstellern, die für Verbrenner weiterhin eine Zukunft sehen – zumindest sofern sie mit klimaneutralen Kraftstoffen wie E-Fuels betankt werden. In Chile betreibt Porsche dafür eine eigene Produktions- und Testanlage. Die EU lässt bislang E-Fuels eine Hintertür offen, in der Branche wird aber von vielen Experten angezweifelt, dass sich die synthetischen Kraftstoffe für den Automobilbereich behaupten werden. Zum einen wird erwartet, dass sie auf absehbare Zeit sehr teuer bleiben dürften, zudem gibt es Verkehrsbereiche wie Luft- und Schifffahrt, in denen solche Kraftstoffe eher benötigt werden, weil hier eine batterieelektrische Lösung oft schwierig ist.

Quelle: Auto Motor und Sport – Elektro-Cayenne lässt sich bei Hillclimb blicken

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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