Österreich setzt auch nach offizieller Förderphase weiterhin auf E-Mobilität und will diese verlängern

Österreich setzt auch nach offizieller Förderphase weiterhin auf E-Mobilität und will diese verlängern
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Sebastian Henßler
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Das Österreich ernst macht in Sachen Elektrifizierung des dortigen Verkehrs, sollte spätenstens seit Anfang November 2018 klar sein. Zu diesem Zeitpunkt gab man zu verstehen, dass man nicht auf ein Diesel-Verbot setzen, sondern vielmehr Anreize für einen freiwilligen Umstieg schaffen werde.

Bereits an den steigenden Elektroauto-Zulassungen 2017 war in Österreich zu sehen, das E-Mobilität einen Aufschwung erfährt. Nicht verwunderlich, steht doch das Ziel im Raum, dass ab 2030 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge neu zugelassen werden. Ein nächster Schritt der dortigen Regierung ist es nun, die Ende dieses Jahres auslaufende Förderung für reine Elektroautos und Plug-in-Hybride zu verlängern, noch vor Weihnachten sollen weitere Details folgen.

Unter anderem hatten wir im September 2017 das Förderprogramm bereits betrachtet, welches den privaten Kauf von Autos mit Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb mit 4.000 Euro fördert. Käuferinnen und Käufer von Hybridfahrzeugen erhalten 1.500 Euro. Für die Anschaffung eines Elektro-Zweirads erhalten Käuferinnen und Käufer 750 Euro. Die Förderungen können für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb beantragt werden, auch rückwirkend für seit dem 01.01.2017 erworbene Fahrzeuge.

Aus Sicht des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) habe das Förderprogramm einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass inzwischen rund 20.000 rein elektrische Pkw in Österreich zugelassen sind. Setzt man diese Zahl in Bezug zur Gesamtzahl an Neuzulassungen, zeigt sich, dass bei unseren Nachbarn rund 2,5 Prozent der Neuzulassungen elektrifiziert sind.

„Unser 5-Punkte-Programm umfasst die Fortführung des E-Mobilitätsförderpakets, einen Masterplan für die öffentliche Ladeinfrastruktur, rechtliche Anpassungen im Wohnrecht für die Errichtung privater Ladestationen sowie die Ökologisierung des Taxigewerbes und Maßnahmen für E-Mobility in Fahrschulen.“ – Roland Ziegler, Vorstand und Sprecher des Bundesverband Elektromobilität Österreich

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich hat elf Energieunternehmen in den eigenen Reihen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den zügigen Ausbau von E-Mobilität anzugehen. Der BEÖ setzt sich weiters für Anreizsysteme für den Umstieg auf E-Fahrzeuge ein und sorgt gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen für eine flächendeckende, eRoaming fähige Ladeinfrastruktur mit Strom aus erneuerbarer Energie.

Quelle: Electrive.net – Österreich verlängert E-Auto-Förderung über 2018 hinaus

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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