Octopus EV: All-in-one-Leasing mit E-Auto und Wallbox kommt nach Deutschland

Octopus EV: All-in-one-Leasing mit E-Auto und Wallbox kommt nach Deutschland
Copyright:

Octopus Energy

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Ab Anfang 2026 bietet Octopus EV ein All-in-one-Leasing, das Auto, Wallbox, öffentlichen Zugang zum Electroverse-Roaming und den smarten Ladetarif Intelligent Octopus bündelt, wie das Unternehmen mitteilt. Kund:innen leasen ihr E-Auto, beauftragen die Installation und wählen den passenden Stromtarif in einem Schritt. Der Energieanbieter Octopus Energy versorgt eigener Aussage nach hierzulande bereits mehr als 800.000 Haushalte und erweitert nun sein Angebot in Richtung Elektroauto und Laden. Ziel sind einfache Abläufe, faire Preise und moderne Technik ohne Hürden.

Dabei will Octopus es Kund:innen möglichst einfach machen. Der Tarif Intelligent Octopus steuert den Ladevorgang automatisch. Das System lädt in Zeiten, in denen Strom günstiger und grüner ist. So lassen sich gegenüber einem durchschnittlichen Standardtarif bis zu 450 Euro pro Jahr sparen. Wer unterwegs lädt, greift auf Electroverse zu. Dieses Roaming-Netz wächst stark und öffnet den Zugang zu einer großen Zahl öffentlicher Ladepunkte in Europa. Zuhause kümmert sich ein Partner um die Wallbox-Installation, damit das Paket funktioniert.

Die Wurzeln des Angebots liegen in Großbritannien. Seit 2018 hat sich Octopus EV dort zum führenden Leasinganbieter für E-Autos entwickelt. 35.000 Fahrer:innen sind über diesen Weg bereits auf ein Elektroauto umgestiegen. Erfahrungen aus dem Heimmarkt fließen in den Start in Deutschland ein. Der Anspruch: ein nahtloser Wechsel auf elektrisches Fahren, der Technik, Tarif und Infrastruktur verbindet.

Das Unternehmen treibt Anwendungen voran, die das Energiesystem stützen. In Großbritannien zählte der Anbieter zu den Wegbereitern für bidirektionales Laden. E-Autos geben dabei in Spitzenzeiten Strom ans Netz zurück. In Kooperation mit BYD entstand im Sommer das „Power Pack Bundle“. Nutzer:innen stecken ihr Auto an, legen die Abfahrtszeit fest, und das System übernimmt das Lademanagement. Zusätzliche Stromkosten fürs Laden fallen dann nicht an. Das Konzept soll zeitnah auch in Deutschland starten. Die Idee zielt auf Netzstabilität und Kostenersparnis.

„Wir machen einen stressfreien Umstieg auf das E-Auto möglich“

„Deutschland ist ein Powerhouse der Automobilindustrie und die Heimat einiger unserer beliebtesten E-Auto-Marken“, sagt Fiona Howarth, Gründerin und Director von Octopus EV. „Wir machen einen stressfreien Umstieg auf das E-Auto möglich: einfach, erschwinglich und grün.“ Die Aussage markiert den Anspruch, Technik und Service zu verbinden. Kund:innen sollen moderne Steuerung, günstigen grünen Strom und einen direkten Zugang zum Energiesystem der Zukunft erhalten.

Zum Start gehört ein breites Auto-Angebot. Das Team listet inzwischen mehr als 133 Modelle von rund 30 Marken. Über Electroverse stehen über eine Million öffentliche Ladepunkte in ganz Europa bereit. Der Markteintritt folgt einem klaren Zeitplan. Ab Anfang 2026 können Interessierte online loslegen, ihr E-Auto auswählen, die Wallbox beauftragen und den Stromtarif kombinieren.

Quelle: Octopus Energy – Pressemitteilung per Mail

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

Ionity will bei Netzengpässen Batteriespeicher nutzen

Ionity will bei Netzengpässen Batteriespeicher nutzen

Daniel Krenzer  —  

Der Ladeanbieter Ionity setzt in Wertheim auf Batteriespeicher, um trotz begrenztem Netzanschluss mehr Schnellladepunkte anzubieten. 50 Standorte sollen folgen.

Umfrage: Die Wallbox zuhause bleibt Ladeort Nummer eins

Umfrage: Die Wallbox zuhause bleibt Ladeort Nummer eins

Sebastian Henßler  —  

63 Prozent der E-Autofahrer:innen laden am häufigsten zuhause, im Saarland sogar 73 Prozent. Eine Umfrage zeigt, wo in Deutschland sonst noch geladen wird.

Allye MEV: Schnelllader aus E-Auto-Akkus ohne Netzausbau

Allye MEV: Schnelllader aus E-Auto-Akkus ohne Netzausbau

Sebastian Henßler  —  

In Großbritannien warten manche Unternehmen bis zu 15 Jahre auf einen Netzanschluss. Das Allye MEV lädt E-Autos aus Akkus, die sich am vorhandenen Netz füllen.

Michelin steigt ins Geschäft mit Ladelösungen für Elektroflotten ein

Michelin steigt ins Geschäft mit Ladelösungen für Elektroflotten ein

Daniel Krenzer  —  

Michelin startet mit EV Charge eine neue Ladelösung für Elektroflotten. Die Plattform soll Ladekosten senken und das Flottenmanagement vereinfachen.

59 Gigawatt Solarpotenzial auf deutschen Parkplätzen

59 Gigawatt Solarpotenzial auf deutschen Parkplätzen

Sebastian Henßler  —  

Der Parkplatz soll laden, Strom erzeugen und Grün bieten. Auf deutschen Parkplätzen ließen sich rund 59 Gigawatt Solarleistung installieren.

Smart-Meter-Rollout bremst dynamische Stromtarife aus

Smart-Meter-Rollout bremst dynamische Stromtarife aus

Sebastian Henßler  —  

Knapp ein Fünftel der Deutschen nutzt einen dynamischen Stromtarif oder plant es. Doch nur sechs Prozent der Haushalte haben den nötigen Smart Meter verbaut.

Rund 40 Prozent sparen: E-Auto per Gehaltsumwandlung

Rund 40 Prozent sparen: E-Auto per Gehaltsumwandlung

Sebastian Henßler  —  

Octopus Electric Vehicles überträgt das Jobrad-Prinzip aufs Elektroauto. Achim Hirsch schildert, wie Beschäftigte rund 40 Prozent zum Privatleasing sparen.