Nissan-Nobelmarke Infiniti: Elektroautos ab 2021

Nissan-Nobelmarke Infiniti: Elektroautos ab 2021
Copyright:

Infiniti

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Infiniti, der Nobel-Ableger des japanischen Autoherstellers Nissan, lässt sich im Gegensatz zu seiner Muttermarke noch Zeit mit der Elektromobilität. Erst ab 2021 werde Infinite auch Fahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen vorstellen, sagte Nissans Chief Executive Officer Hiroto Saikawa auf dem Automotive News World Congress.

Was Infiniti-Kunden erwarten können, zeigte die Nobelmarke auf der Automesse in Detroit. Das Konzeptauto Q Inspiration soll mit einer völlig neuen elektrifizierten Fahrleistung eine deutliche Weiterentwicklung der aktuellen Antriebsstränge bieten.

Infiniti will künftig eine Mischung aus reinen Elektroautos und E-Power getauften Elektroautos mit einer Art Range-Extender bieten – und damit eine kleine Palette emissionsarmer Fahrzeugtechnologien, die dem Hersteller als Premiummarke der Nissan Motor Company zur Verfügung stehen.

Infinitis E-Power-Technologie verfügt über einen kleinen Benzinmotor, der eine Hochleistungsbatterie auflädt. Dadurch wird eine externe Ladequelle überflüssig und trotz Tankvorgang mit Benzin ist das gleiche Fahrgefühl wie bei einem reinen Elektroauto möglich.

Aufgrund dieser Fokussierung auf emissionsarme Technologien erwartet Infiniti, dass bis 2025 mehr als die Hälfte des weltweiten Absatzes aus Elektrofahrzeugen bestehen wird. Die Nobelmarke aus dem Hause Nissan profitiert dabei von der Expertise seiner Muttermarke. Haben die Japaner doch mit dem Leaf das meist verkaufte Elektroauto der Welt im Programm.

Quelle: Infiniti – Pressemeldung vom 16.01.2018

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.