Mini unter Strom: Absatz des E-Modells verdoppelt

Mini unter Strom: Absatz des E-Modells verdoppelt
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BMW / MINI

Wolfgang Plank
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Der britische Autobauer Mini wächst und setzt weiterhin auf Strom. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Demnach steigerte die Marke 2021 ihren weltweiten Absatz um 3,3 Prozent auf knapp über 300.000 Fahrzeuge. Hohe Nachfrage verzeichneten dabei die Mini-Modelle mit elektrifiziertem Antrieb. Ihre Verkaufszahlen seien um 64,3 Prozent auf 53 243 Fahrzeuge, heißt es. Gewinner des Jahres war demnach der vollelektrische Mini Cooper SE. Er konnte seinen Absatz mit knapp 35.000 Exemplaren nahezu verdoppeln. Nach Unternehmensangaben ist er die beliebteste Variante im Portfolio.

Hinzu kamen laut Mini gut 18.000 Fahrzeuge des SE Countryman ALL4. Der Plug-in-Hybrid verbuchte ein Absatzplus von 24,2 Prozent. Somit machten die beiden elektrifizierten Modelle zusammen im abgelaufenen Jahr rund 18 Prozent des weltweiten Gesamtabsatzes aus. „Das hervorragende Gesamtergebnis und die Tatsache, dass jeder zehnte neue Mini vollelektrisch unterwegs ist, zeigen, dass unsere Zukunftsstrategie die richtigen Prioritäten setzt“, sagt Mini-Chef Bernd Körber.

Der weltweit wichtigste Markt für den Cooper SE sei auch im Jahr 2021 Deutschland gewesen, wo mehr als 10.000 Fahrzeuge abgesetzt wurden. Zusammen mit knapp 3500 Exemplaren des Plug-in-Modells waren 31 Prozent aller 2021 neu zugelassenen Mini elektrifiziert. Ein höherer Anteil wird laut Mini weltweit nur in wenigen Ländern erreicht – darunter Norwegen, wo rund 96 Prozent aller ausgelieferten Mini über einen Stecker verfügten. Übertroffen wird diese Quote lediglich von Island. Dort wurden 2021 erstmals ausschließlich elektrifizierte Mini verkauft.

Neue Bestmarken erzielte Mini aber nicht nur bei der E-Mobilität. Auch die Sport-Marke John Cooper Works verbuchte im Jahr 2021 einen neuen Rekordabsatz. Weltweit wählten mehr als 21.000 Kunden den Top-Athleten der jeweiligen Baureihe.

Insgesamt führte der Mini 3-Türer mit 105.511 Neuzulassungen auch im Jahr 2021 die markeninterne Verkaufsstatistik an. Die klassische Karosserievariante erzielte ein Absatzplus von 10,1 Prozent. Der Countryman konnte seine Verkaufszahlen um 6,0 Prozent auf 82.362 Einheiten steigern. Positiv entwickelte sich nach Unternehmensangaben auch die Nachfrage nach Fahrspaß unter freiem Himmel. Das Mini Cabrio brachte es auf weltweit 25 121 verkaufte Exemplare – fast 7500 davon wurden in Deutschland ausgeliefert. Das waren deutlich mehr als auf dem Hauptmarkt Großbritannien.

Quelle: Mini – Pressemitteilung vom 17. Januar 2022

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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