Musste Jochen Rudat, Direktor Central Europe Tesla, nach nextmove #ServiceHell-Skandal seinen Hut nehmen!?

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Über eine halbe Woche ist es her, dass nextmove zu verstehen gab, dass Tesla eine Bestellung von 85 Tesla Model 3 im Wert von rund fünf Millionen Euro storniert habe. Kurz darauf hat sich Tesla zum Disput mit nextmove geäußert, worauf nextmove seinerseits reagierte. Mittlerweile kamen Gerüchte auf, dass ein langjährige Tesla-Manager seinen Hut genommen hat und das Unternehmen verlassen musste.

Vermutungen legen nahe, dass der Abgang des langjährigen Tesla-Manager zumindest teilweise mit der #ServiceHell rund um nextmove im Zusammenhang steht. Laut vertraulichen Quellen handelt es sich um den ehemaligen Direktor Central Europe, Jochen Rudat, der auch für Deutschland verantwortlich war, seit es keine einzelnen Länderchefs für Deutschland, Österreich und Schweiz mehr gab.

Ein Blick auf sein LinkedIn-Profil offenbart, dass dieser mindestens zehn Jahre im Unternehmen und auch bis zuletzt der hochrangigste Ansprechpartner für nextmove tätig war. Der Abgang von Rudat wurde bisher vonseiten Tesla nicht kommuniziert. Derzeit ist es nur eine Vermutung, dass die personelle Veränderung mit nextmove in direktem Zusammenhang steht. Womöglich aber mit den Problemen in Zentraleuropa im Allgemeinen. Ein Statement seitens Tesla steht noch aus.

Aufgrund des anhaltenden Interesses nahm nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller auch nochmals Stellung zu den Aussagen, die Tesla am Freitag Nachmittag deutscher Zeit an Medienvertreter verschickt hat. Das Video haben wir nachfolgend eingebunden.

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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