Jaguar hat Nachfrage nach I-PACE unterschätzt

Jaguar hat Nachfrage nach I-PACE unterschätzt
Copyright:

Jaguar Land Rover

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Dass der I-PACE noch dieses Jahr auf die Straße kommt, scheint nun ziemlich klar zu sein. Ein genaues Datum für die Markteinführung des E-SUV von Jaguar steht allerdings noch nicht fest, beziehungsweise wurde von JLR noch nicht offiziell kommuniziert. Doch wenn der I-PACE dann auf die Straße kommt, soll er von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 4,8 Sekunden sprinten. Nach WLTP Zyklus und mit einer 90 kWh Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet legt der I-Pace bis zu 480 Kilometer zurück. Weitere technische Daten gibt’s hier…

Offizielle Vorbestellungen wurden von Seiten Jaguar nicht kommentiert. Geht es nach verschiedenen Medien, scheint die 25.000er Marke an Bestellungen für das 77.850 Euro teure E-SUV bereits überschritten zu sein. Ralf Speth, CEO Jaguar Land Rover, kommentierte es lediglich mit der Bemerkung, dass deutlich mehr als 1.000 Vorbestellungen eingegangen sind. Des Weiteren gab Speth zu verstehen, dass die Nachfrage die eigenen Erwartungen übersteigt, man habe diese falsch eingeschätzt. Entsprechend kommt man mit der Produktion in seinem Werk beim Auftragsfertiger Magna-Steyr auch nicht nach.

Hört sich zunächst nicht ganz so positiv an. Dürfte aber ein Problem sein, welches Jaguar gerne lösen wird. Für Speth sei es vor fünf bis sechs Jahren die richtige Entscheidung gewesen den I-PACE zu entwickeln und auf die Straße zu bringen. Obwohl es zum damaligen Zeitpunkt keinen Business-Case gab; dass Risiko scheint sich nun aber auszuzahlen. Aber nicht nur auf der Straße überzeugt das E-Auto von Jaguar, sondern auch im Rahmen der Jaguar I-PACE eTROPHY sowie als Fahrzeug im elektrifizierten Chauffeur-Service des Londoner Flughafens Heathrow.

Quelle: Autozukunft – Jaguar wird von Nachfrage nach I-Pace überrascht

Worthy not set for this post
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.