IAA: Ionity stellt neue HPC-Ladesäule vor und begrüßt neuen Shareholder Hyundai

IAA: Ionity stellt neue HPC-Ladesäule vor und begrüßt neuen Shareholder Hyundai
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IONITY

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 4 min

Ionity, das Schnelllade-Joint Venture der BMW Group, der Daimler AG, der Ford Motor Company und des Volkswagen Konzerns mit der Porsche AG, präsentiert auf der IAA 2019 in Frankfurt seine innovative High Power Charging (HPC) Ladesäule und heißt den neuen weiteren Shareholder Hyundai Motor Group an Bord willkommen. Ziel des Joint Ventures ist es, die Elektromobilität europaweit Wirklichkeit werden zu lassen.

Die neuen HPC-Ladesäulen von Ionity sind dank ihres Beleuchtungskonzepts sofort erkennbar und bieten ein deutlich verbessertes Benutzererlebnis zu derzeit vergleichbaren Ladegeräten in Europa, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Das innovative Design ist das Ergebnis einer intensiven Nutzeranalyse von Designworks und soll das Ladeerlebnis komfortabler, sicherer und einfacher machen. Der ikonische Look der Ionity Ladesäule und die verbesserte, benutzerfreundliche Funktionalität, unterstreichen die Vision, die Elektromobilität mit Schnellladen führend voranzutreiben.

Bei einer Höhe von 260 Zentimetern verfügt die neue Ionity HPC-Ladesäule über einen einzigartigen, multifunktionalen LED-Leuchtring (HALO), der in der Nacht als Leuchtsignal an Autobahnen erkennbar ist und somit Fahrern Orientierung beim Anfahren von Ladestationen bietet. In unterschiedlichen Farben informiert der Leuchtring über den Verfügbarkeitsstatus einer Ladesäule und bietet darüber hinaus Autofahrern gut ausgeleuchtete Bereiche für Ladevorhaben in der Dunkelheit. Die farblichen Änderungen des Leuchtrings zeigen den aktuellen Ladezustand an.

Laden soll einfach und stressfrei sein

Die neue Ladesäule ist nicht nur mit einer besseren LED-Leuchte ausgestattet, sondern bietet gleichzeitig auch einen fortschrittlichen HMI- Bildschirm (Human Machine Interface), mit dem das Laden des Elektrofahrzeugs so einfach und stressfrei wie möglich wird. Die Informationen werden dem Kunden in einem übersichtlichen und leicht verständlichen Menü angeboten. Die bisher europaweit installierten HPC- Ladegeräte von Ionity werden entsprechend mit derselben Menüführung in bis zu zehn europäischen Sprachen aufgerüstet. Unterstützt wird dies mit einer 24/7 Hotline, die ab Mitte Oktober dieses Jahres in den sieben meist gesprochenen Sprachen in Europa Hilfe anbietet.

Das Ladekabelführungssystem wurde neu positioniert und ist jetzt dank einer Zuführung von oben wesentlich freundlicher in der Handhabung. Zudem gibt das Kabel beim Gang zum Fahrzeug und beim einstecken des Ladekopfs flexibler nach. Die neue HPC-Ladesäule wurde bei den iF Design Awards 2019 mit dem goldenen Preis ausgezeichnet. 67 Experten aus mehr als 50 Ländern urteilten über das Produktdesign: „Die Ionity-Ladesäule ist eine hochästhetische Antwort auf eines der Hauptthemen der Elektromobilität: Langstreckenfahrten“.

„Wir sind zuversichtlich, dass unsere neuen Ionity High Power Charger einen wesentlichen Beitrag zur Elektromobilität im Allgemeinen und zum europäischen Ionity HPC-Netzwerk im Speziellen leisten werden. Das zukunftsweisende Produktdesign mit innovativer Beleuchtungslösung, anwenderfreundlichem Kabelmanagement, fortschrittlich digitaler Benutzeroberfläche und führender Architektur, macht das Laden von Elektrofahrzeugen für Kunden bequemer und sicherer.“ – Dr. Michael Hajesch, CEO bei Ionity

Tritium, der Technologiepartner von Ionity, ist der erste Hersteller, der die neue Ionity HPC-Ladesäule mit der marktführenden Ladeleistung von 350 kW in großem Umfang industrialisiert. Der Korpus der Ladesäule wirkt durch die verborgenen Schrauben und Blindnieten vollkommen glatt und unterstreicht so den hohen Standard des Designs und der Technik. Das europäische Ionity HPC-Netzwerk wird von den neuen Säulen profitieren. Der erste Ionity-Ladepark wird in wenigen Wochen im Herbst dieses Jahres in Dänemark ausgestattet und in Betrieb genommen.

„Das sind Ladegeräte auf dem neuesten Stand der Technik, die das Erscheinungsbild von Autobahnen auf dem ganzen Kontinent verändern werden. Wenn die Leute diese hellen Leuchtsäulen in der Ferne sehen, wissen sie, dass sie möglichst bequem, sicher und schnell laden können.“ – David Finn, CEO und Gründungsmitglied bei Tritium

Das Ladenetz von Ionity wird bis Ende 2020 auf 400 Stationen anwachsen und zahlreiche neue Ladesäulen umfassen. Derzeit sind rund 140 HPC- Stationen in Betrieb, weitere 50 befinden sich in der Bauphase. Das 350 kW- Ladenetz ist zukunftssicher aufgestellt und versorgt Elektroautos schon heute. Direkt an der Autobahn oder in derer unmittelbaren Nähe, macht es die Elektromobilität zu einem bequemen, zuverlässigen und alltäglichen Erlebnis.

Durch die Zusammenarbeit mit strategischen Standortpartnern wie MFG, SHELL, Tank & Rest, OMV, Q8, ENELX, ENI, CEPSA, Kesko, Extra und Circle K, sind bereits mehr als 95 Prozent des geplanten Ionity-Netzwerks mit qualitativ hochwertigen Ausstattungsmerkmalen abgedeckt.
Das Ladenetz von Ionity wird in 24 europäischen Ländern zu 100% mit erneuerbarem Strom betrieben. Der Einsatz des regenerativen Stroms zeigt Verantwortungsbewusstsein und verringert so den individuellen CO2- Fußabdruck aller Kunden, die an Ionity-Stationen laden.

Neuer Shareholder

Ionity freut sich über den jüngsten Zugang von Hyundai Motor Group im Shareholderkreis des Joint Ventures. Die Hyundai Motor Group, zu der die Marken Hyundai und Kia gehören, wird die bestehenden Shareholder BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und Volkswagen Group mit der Porsche AG ergänzen und Ionity weiter stärken.

„Ionity freut sich, den neuen Shareholder an Bord begrüßen zu dürfen. Die Hyundai Motor Group bringt starke internationale Erfahrung und Know-how mit einem umfassenden strategischen Engagement für die Elektromobilität ein. Die Beteiligung neuer Investoren an Ionity ist ein klares Vertrauenssignal dafür, dass die Arbeit unseres jungen Unternehmens bereits Früchte trägt“ so Dr. Michael Hajesch. Die Beteiligung an dem Joint Venture unterliegt der Genehmigung der zuständigen Fusionskontrollbehörden.

Quelle: Ionity – Pressemitteilung vom 09.09.2019

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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