Hyundai Kona Elektro jetzt mit 35 Kilometer mehr Reichweite und 8000 Euro Kaufprämie

Hyundai Kona Elektro jetzt mit 35 Kilometer mehr Reichweite und 8000 Euro Kaufprämie
Copyright:

Hyundai

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai verbessert seine Produktpalette stetig. Davon profitieren nun Neukunden des Hyundai Kona Elektro mit 150-kW-Motor und 64-kWh-Batterie gleich dreifach: Dessen Reichweite erhöht sich um bis zu acht Prozent, eine Heckfahrradträgerhalterung steigert den Alltagsnutzen und die neu gestartete Produktion im europäischen Werk in Nošovice verkürzt die Lieferzeit.

Die erstmalig im Hyundai Kona Elektro mit 64-kWh-Batterie eingesetzten Leichtlaufreifen sowie Anpassungen beim Fahrwerk führen zu einem niedrigeren Rollwiderstand. Das reduziert den durchschnittlichen Energieverbrauch von bisher 15,4 kWh/100 km auf 14,7 kWh/100 km. Dadurch steigt die Reichweite des elektrischen Lifestyle-SUV in der 64-kWh-Version auf 484 Kilometer – 35 Kilometer mehr als bisher.

„Unser Ziel ist es, den Kunden die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug so leicht wie möglich zu machen. Der Kona Elektro hatte bislang schon eine überzeugende Reichweite. Mit deren Steigerung um acht Prozent auf über 480 Kilometer kann der Fahrer des Kona Elektro sehr beruhigt auf große Tour gehen, denn nun lassen sich mit einer einzigen Ladung noch längere Strecken umweltbewusst zurücklegen.“ — Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland

Als eines der ersten Elektroautos überhaupt bietet der Hyundai Kona Elektro mit der 64-kWh-Batterie nun serienmäßig eine Stützlast von 100 Kilogramm. Mit einem optionalen Trägersystem am Heck, auf dem der als Zubehör erhältliche Hyundai Original Fahrradträger montiert werden kann, wird der Transport von Fahrrädern und E-Bikes zum Kinderspiel. Mit diesem gesteigerten Alltagsnutzen wird der Hyundai Kona Elektro noch mehr zu einem echten Lifestyle-SUV und ermöglicht seinen Fahrern einen aktiven und zugleich emissionsfreien Lebensstil, so Hyundai in einer aktuellen Mitteilung.

Die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen von Hyundai steigt kontinuierlich. Deshalb fertigt Hyundai den Kona Elektro ab sofort zusätzlich in seinem tschechischen Werk Nošovice und erhöht die Produktion im südkoreanischen Stammwerk Ulsan. Damit verdreifacht Hyundai die Verfügbarkeit des elektrischen Lifestyle-SUV und reduziert die Lieferzeit drastisch — von bislang gut einem Jahr auf drei Monate.

Als erstes Elektro-SUV bietet der Hyundai Kona Elektro zudem acht Jahre Fahrzeuggarantie, die ohne Kilometerbegrenzung gilt. Darüber hinaus können sich seine Käufer einen Umweltbonus von insgesamt 8000 Euro sichern, der sich aus 3000 Euro staatlicher Zuschuss des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie 5000 Euro von Hyundai Motor Deutschland zusammensetzt. Der rein elektrische Kona ist somit bereits ab 26.860 Euro in der Version mit 100 kW sowie ab 33.850 Euro mit 150 kW zu haben.

Quelle: Hyundai — Pressemitteilung vom 17.03.2020

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.