Ford plant ab 2026 kleinere Elektroautos

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Ford will ab 2026 sein Angebot an E-Autos um kleinere, niedriger gelegene Modelle erweitern. Zuvor wird das Unternehmen vier neue Elektro-SUVs auf den europäischen Markt bringen. Diese strategische Änderung folgt auf das Auslaufen der Modelle Fiesta und Focus, wodurch der Mustang das einzige verbleibende nicht-SUV Modell im Angebot sein wird.

Zu den in Kürze erhältlichen Neuwagen zählen der Explorer, der ‚Capri‘, der elektrisch betriebene Puma (auch bekannt als Gen-E) sowie der überarbeitete Mustang Mach-E. Diese Fahrzeuge sind alle als SUV-Crossover konzipiert.

Martin Sander, der Leiter von Ford Europa, hat Autocar.co.uk bestätigt, dass auch in Zukunft Modelle geplant sind, die nicht zur SUV-Kategorie gehören. Auf die Frage, ob das Unternehmen auch weiterhin Kundenwünsche nach kleineren Autos berücksichtigt, antwortete Sander optimistisch: „Ich denke schon.“ Er betonte die langjährigen Kernwerte von Ford, wie solide Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, von denen das Unternehmen nicht abweichen will.

Die geplante Qualität der neuen Fahrzeuge soll in Design, Innenraumgestaltung, Leistung und Ausstattung spürbar sein. Sander hob hervor, dass insbesondere die Verarbeitung des neuen Explorer SUVs ein neues Niveau erreicht habe, das Ford bisher nicht erreicht hatte. „Das ist es, was die Marke verdient“, fügte er hinzu. Er betonte auch die Notwendigkeit, die Markenstärke besser in den Produkten zu reflektieren, die in Europa angeboten werden.

Trotz der aktuellen Schwerpunktsetzung auf den Explorer und den Capri betonte Sander, dass noch keine Entscheidungen über zukünftige Modelle getroffen worden sind, die nach den beiden Fahrzeugen auf der modularen Elektrofahrzeugplattform MEB von Volkswagen folgen sollen. Diese Plattform wird bereits für den Explorer und den eng verwandten Capri genutzt.

Ford könnte theoretisch die MEB Entry-Plattform von Volkswagen nutzen, die auch von den Modellen Volkswagen ID.2, Skoda Epiq und Cupra Raval verwendet wird, um ein eigenes kompaktes Stadtauto zu entwickeln, das in die Fußstapfen des Fiesta treten könnte. Der ehemalige Tesla-Ingenieur Alan Clarke betreut auf Ford-Seite das entsprechende Projekt des 25.000 US-Dollar-Stromers. Mit weiteren Informationen hält man sich derzeit jedoch zurück.

Quelle: Autocar.co.uk – Ford “definitely” has a place for small EVs after SUVs

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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