Israelisches Start-Up Addionics sichert sich gut 36 Millionen Euro

Israelisches Start-Up Addionics sichert sich gut 36 Millionen Euro
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Addionics

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
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Das israelische Batterietechnologie-Start-Up Addionics hat seine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 39 Millionen Dollar (35,9 Millionen Euro) bekanntgegeben. Die Runde wurde laut Pressemitteilung gemeinsam von General Motors (GM) Ventures und Deep Insight geleitet, auch Scania sowie „neue und wiederkehrende strategischen Investoren“ seien darüber hinaus beteiligt. Die Mittel sollen dazu verwendet werden, die Produktionskapazitäten des Unternehmens auszubauen und globale Geschäftsbeziehungen zu fördern. „Die Investition wird es Addionics ermöglichen, Teams auf der ganzen Welt aufzubauen und seine Produktions- und Kommerzialisierungsbemühungen zu erweitern, einschließlich des Baus der geplanten Gigafactory in den USA für die Produktion von Addionics 3D-Stromabnehmern“, heißt es.

Addionics stellt 3D-Kuperfolien als Stromabnehmer her, die erhebliche Vorteile bei der Herstellung und der Leistung von Batterien in Elektroautos bieten sollen. „Durch die bessere Wärmeableitung über die Elektroden bieten Batterien mit Addionics eine schnellere Ladezeit, eine höhere Leistung und eine bessere Stabilität, was zu leistungsfähigeren Batterien bei geringeren Kosten führt“, führt das Unternehmen aus. Der zusätzliche Vorteil der Addionics-Drop-in-Lösung ermögliche es den Herstellern, die 3D-Stromabnehmer nahtlos zu integrieren, was eine kosteneffiziente Produktion und einen schnellen Einsatz ermögliche.

„Es ist ein Privileg, mit echten Partnern zusammenzuarbeiten, die die Dringlichkeit dessen verstehen, was Addionics erreichen will“, sagte Moshiel Biton, Geschäftsführer und Mitbegründer von Addionics. Und weiter: „Da die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigeren Batterien steigt, wächst auch die Nachfrage nach unserem Produkt. Mit der neuen Finanzierung werden wir in der Lage sein, bis Ende des Jahres mit der kommerziellen Produktion zu beginnen, unsere Technologie an Batteriehersteller zu liefern und die Batterieleistung weltweit zu verbessern.“

Zusammenarbeit mit vielen großen Autoherstellern

Diese neue Finanzierungsrunde werde den Grundstein für zukünftige Produktionsanlagen für die Addionics 3D-Stromabnehmerlösung legen, einen schnelleren kommerziellen Vertrieb für führende Partner ermöglichen und die F&E-Bemühungen zur Entwicklung der besten E-Auto-Batterietechnologie festigen, ist sich das Unternehmen sicher. „Durch die Zusammenarbeit mit den meisten der zehn weltweit größten Automobil-Hersteller und Batterieherstellern wird die Finanzierung dazu beitragen, die wachsende Nachfrage nach Addionics 3D-Stromabnehmern zu decken“, ist in der Mitteilung zu lesen.

„Die Investition von GM unterstützt unsere breitere Mission, die richtige Technologie zu identifizieren, in sie zu investieren und sie zu entwickeln, um unsere vollelektrische Zukunft zu ermöglichen“, sagte Anirvan Coomer, Managing Director von GM Ventures. Zudem sagte er: „Das aktuelle Kollektordesign von Addionics ist vielversprechend und ermöglicht eine verbesserte Batterieleistung bei geringeren Kosten. Wir sind sehr daran interessiert, das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen und freuen uns darauf, auch in Zukunft Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu prüfen.“

„Wir sind stolz darauf, diese Finanzierungsrunde anzuführen und Addionics auf dem Weg zur Markteinführung ihrer bahnbrechenden Batterietechnologie weiter zu unterstützen“, sagte zudem Dr. Eyal Kishon von Deep Insight. „Ihre einzigartige 3D-Stromabnehmerlösung verspricht signifikante Verbesserungen, um bessere und leistungsfähigere Batterien herzustellen, was unserer Vision entspricht, in bahnbrechende Technologien zu investieren, um den weltweiten Fortschritt voranzutreiben“, ergänzte Kishon.

Produktion inzwischen auch in den USA

„Scania engagiert sich für die Förderung von Fortschritten, die zu einer nachhaltigen und effizienten Zukunft beitragen. Der revolutionäre Ansatz von Addionics in der Batterietechnologie passt zu unserer Mission, die Leistung und Nachhaltigkeit von emissionsfreien Lösungen der nächsten Generation zu verbessern“, sagte Jessica Persson, Head of VC and M&A bei Scania. „Wir sind stolz auf unsere Investition in Addionics und freuen uns auf die Auswirkungen, die ihre Technologie auf die Zukunft von Batterien und Elektrofahrzeugen haben wird“, sagte sie weiterhin.

Die kostengünstige Drop-in-Lösung von Addionics lässt sich der Mitteilung zufolge nahtlos in bestehende Produktionsanlagen integrieren und ermögliche es Batterieherstellern und Automobilherstellern, die Produktionskapazität zu erhöhen und gleichzeitig die Herstellungskosten zu senken. „Durch die Revolutionierung der internen physikalischen Struktur der Batterie verbessern die 3D-Stromabnehmer von Addionics die Leistung jeder Batterie unabhängig von ihrer Chemie erheblich„, schreibt das israelische Unternehmen. Auch in den USA betreibt Addionics inzwischen ein Werk.

Quelle: Addionics – Pressemitteilung vom 25. Juli 2024

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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