Faraday Future (FF) eröffnet Firmensitz in China

Faraday Future (FF) eröffnet Firmensitz in China
Copyright:

Faraday Future

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Im Juni 2018 holt Faraday Future Evergrande Health als Großaktionär an Bord und eben dieser gab bekannt, dass das Elektroauto-Start-Up einen Firmensitz in China einrichtet. In den kommenden Jahren sollen dort zudem fünf Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Produktionsstätten erbaut werden. Das an der Hongkonger Börse notierte Evergrande Health Industry Group ist mit 45 Prozent beim kalifornischen Elektroauto-Start-up Faraday Future eingestiegen.

Unter dem Namen Evergrande Faraday Future Smart Vehicles Group wird das amerikanische Start-Up nun in China Fuß fassen. Mit dem selbstgesteckten Ziel, binnen zehn Jahren ein jährliches Produktionsvolumen von 5 Millionen Elektrofahrzeugen zu erreichen. Sowohl mit Luxus- als auch „normalen“ E-Fahrzeugen für den Alltag. Smarte Vernetzung, Konnektivität als auch Digitalisierung spielen hierbei eine entscheidende Rolle – ähnlich der Pläne von Jaguar Land Rover für die nächsten Jahre.

Durch die Bekanntgabe der Pläne zeigt sich, dass die Investitionen tatsächlich genutzt werden, um die Entwicklung und Serienreife des ersten E-Autos FF 91 voranzutreiben. Als auch den angestrebten Ausbau der Produktion voranzutreiben, sowie die Entwicklung neuester Technologien und die Unternehmensexpansion über Ländergrenzen hinweg.

Erst die Tage gab Faraday Future zu verstehen, dass man auf bestem Weg ist die ersten Auslieferungen des FF 91 im Dezember dieses Jahres zu starten. Als Beweis hierfür veröffentlichte man mit einer Pressemitteilung den Blick auf den ersten, fertiggestellte Strukturrahmen aus FF 91.

In China soll das Hauptquartier von Faraday Future in Guangzhou mit dem Namen Evergrande FF Intelligent Automotive entstehen. Dort wird künftig das Management für die technologische Forschung und Entwicklung sowie für Produktion, Betrieb in China verantwortlich sein. Vorsitzender der neuen Gruppe ist Peng Jianjun.

Quelle: Electrive.net – FF öffnet Sitz in China und startet Montage des FF 91

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.