Entwicklung von Feststoff-Akkus wird in gemeinsamen Bündnis vorangetrieben

Entwicklung von Feststoff-Akkus wird in gemeinsamen Bündnis vorangetrieben
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Im Mai 2018 soll ein gemeinsames Projekt von Automobilunternehmen, Zulieferern und Forschungseinrichtungen starten,um die Entwicklung von Festkörperbatterien für künftige Elektrofahrzeuge voranzubringen. Mit am Start sind hierbei unter anderem Toyota, Nissan, Honda, Panasonic und GS Yuasa, die gemeinsam mit dem Forschungszentrum Libtec ein entsprechendes Projekt vorantreiben werden. Unterstützung erhält das gemeinsame Feststoff-Akku-Bündnis durch die japanische Regierung, durch eine Förderung in Höhe von rund 14 Millionen Dollar.

Feststoff-Akkus gelten als die Zukunft im Bereich der E-Mobilität. Können diese Akkus im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriezellen eine höhere elektrische Reichweite bei erhöhter Sicherheit und Leistung bieten. Derzeit gilt Toyotas Solid-State-Batterie-Technologie als die fortschrittlichste weltweit. Nachdem Toyota zunächst die Forschung im eigenen Haus behalten wollte, ist man mit Panasonic die Entwicklung gemeinsamer E-Auto-Batterien angegangen.

Auch die Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz forscht und entwickelt Feststoff-Akkus für die eigenen Fahrzeuge. Ebenfalls denkt Honda über die Entwicklung von Festkörperbatterien für E-Autos nach. Mit dem nun gemeinsam gestarteten Bündnis werden entsprechende Kompetenzen gebündelt und die Kommerzialisierung der Batterietechnologie vorangetrieben.

Ziel des „Japan-Bündnis“ sei es leistungsstarke Feststoff-Akkus für E-Fahrzeuge zu entwickeln, die bis 2025 Reichweiten von 550 km und 2030 bis 800 km ermöglichen. Auch aus Sicht von Japan ist eine positive Entwicklung am Markt der E-Batterie notwendig. So waren japanische Unternehmen im Jahr 2013 im Besitz von 70 % Marktanteil am weltweiten Automobilbatteriemarkt, werden seitdem aber von China und Südkorea herausgefordert.

Chinesische Unternehmen bauten ihren globalen Anteil von nur 3% im Jahr 2013 auf 26% im Jahr 2016 aus. Im gleichen Zeitraum sank der Anteil der japanischen Hersteller auf 41%. Das japanische Industrieministerium ist sehr daran interessiert, dass das Land seine globale Vorherrschaft zurückgewinnt, indem es Standards für Festkörperbatterien setzt.

Quelle: Electrive.net – Japan-Bündnis soll Feststoff-Akkus weiterentwickeln

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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