EnBW und dm statten erste Märkte mit Schnellladesäulen aus; perspektivisch bis zu 1.000 Standorte möglich

EnBW und dm statten erste Märkte mit Schnellladesäulen aus; perspektivisch bis zu 1.000 Standorte möglich
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EnBW

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Bereits ab 2021 sollen Kunden von dm-drogerie markt an 50 Standorten in Deutschland ihr E-Auto/ PHEV beim Einkaufen laden können. So die gemeinsame Mitteilung von EnBW und dm-markt Mitte der Woche. Gemeinsam möchten die beiden Unternehmen den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland weiter vorantreiben. Die ersten 50 Märkte hierfür werden mit High Power Chargern (HPC) ausgestattet, die ultraschnelles Laden ermöglichen. Weitere sollen folgen – derzeit wird die Machbarkeit an bis zu 1.000 Standorten untersucht.

Aus Sicht von EnBW macht man mit den zusätzlichen Ladestandorte im urbanen Raum die  Elektromobilität noch alltagstauglicher. So sei es ein leichtes, dass E-Autofahrer, auch ohne private Lademöglichkeit, schnell und bequem ihr E-Auto laden können, während sie bei dm einkaufen. Die HPC-Ladestationen warten hierzu mit einer Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt auf. Je nach  technischer Ausstattung des eigenen E-Fahrzeugs ist es dann möglich 100 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten zu laden. Damit ist der Akku nach dem Einkauf für viele weitere Fahrten geladen. „Es ist unser Anspruch, unseren Kund*innen einfache Lösungen zur Verfügung zu stellen, die sie unkompliziert in ihren Alltag integrieren können“, erklärt Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer der EnBW.

Wie bei anderen Projekten der EnBW werden auch die dm-Ladestationen mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Der Chief Sales & Operations Officer von EnBW gibt hierzu zu verstehen: „Mit Elektromobilität als wesentlichen Teil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie tragen wir aktiv dazu bei, auch den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten.“ Vonseiten dm teilt man mit: „Uns ist es ein Anliegen, nicht nur unser Sortiment nachhaltig zu gestalten, sondern auch die Infrastruktur in und rund um unsere dm-Märkte auf die Bedürfnisse der Kund*innen und der Umwelt abzustimmen. Gemeinsam mit der EnBW können wir es unseren Kund*innen in Zukunft ermöglichen, nachhaltige Mobilität in ihren Alltag zu integrieren“, so Marco Schönaich, als Projektleiter Bau bei dm für die Realisierung des Elektromobilitätsangebots verantwortlich.

Schönaich gibt zudem noch einen Ausblick darauf was künftig möglich sei: „Um den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur voranzutreiben und unsere mehr als 2.000 Standorte in Deutschland sinnvoll zu nutzen, gehen wir derzeit mit unseren Vermietern ins Gespräch. So können wir gemeinsam E-Mobilität für alle einfach und flächendeckend verfügbar machen.“ Die EnBW gibt abschließend zu verstehen: „Als Standortpartner hat dm mit seinen mehr als 2.000 Märkten in Deutschland ein enormes Potenzial.“

Zur Einordnung der EnBW-Aktivitäten: Das EnBW Hypernetz wächst und wächst und wächst. Zuletzt konnten wir vom eigenen Flagship-Ladepark der EnBW berichten, als auch der Tatsache, dass man die toom-Baumärkte mit entsprechender Ladeinfrastruktur ausstattet. Dann die Ansage, dass man alle rund 150 Standorte des Immobilieninvestors Deutsche Konsum REIT-AG (DKR) mit hochmoderner Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos ausstattet. Doch damit ist nicht Schluss. Weitere 80 Ultraschnellladestationen für HELLWEG Bau- und Gartenmärkte sollen errichtet werden und auch mit den dm-Märkten geht man einen weiteren Schritt nach vorn.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 08. Dezember 2020

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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