Kommt der elektrische Passat-Nachfolger als VW ID.7 und ID.7 Tourer?

Kommt der elektrische Passat-Nachfolger als VW ID.7 und ID.7 Tourer?
Copyright:

Volkswagen

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Einem Medienbericht zufolge soll der bislang als Aero B bekannte, rein elektrische Nachfolger des VW Passat als ID.7 und dessen Kombi-Variante als ID.7 Tourer auf den Markt kommen. Das berichtet Auto Motor und Sport unter Berufung auf einen neuen Eintrag beim Europäischen Patentamt, wo sich VW das Kürzel ID.7 Tourer habe schützen lassen. Der rein elektrische Mittelklasse-Kombi von VW soll im Jahr 2024 auf den Markt kommen und im Werk Emden vom Band laufen, wo seit bereits gut 45 Jahren der Verbrenner-Passat produziert wird.

Ob die rein elektrische Limousine tatsächlich als ID.7 die Passat-Nachfolge antritt, ist noch unsicher. VW-Chef Diess hatte das E-Auto, das ein Jahr vor der Kombi-Variante bereits 2023 debütieren soll, im vergangenen Sommer noch als ID.6 angekündigt. Allerdings ist unter diesem Kürzel in China bereits ein Elektro-SUV von VW auf dem Markt, was Verwirrung stiften könnte. Und auch die Eintragung der Marke ID.7 Tourer für die Kombi-Variante deutet auf einen Sinneswandel und die Umbenennung der Limousine auf ID.7 hin.

Als Studie vorgestellt hatte VW den Passat-Nachfolger bereits im Jahr 2019 als ID.Space Vizzion, mit gut fünf Meter Länge, 205 kW Leistung an der Hinterachse und einem 82 kWh fassenden Akku für eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern. Auch eine Allrad-Version hatte VW damals in Aussicht gestellt. Die Topversion des ID.6-SUV kommt mit Allradantrieb auf 230 kW (313 PS) Leistung.

Wie alle ID-Modelle von VW, vom ID.3 in der Golf-Klasse bis zum chinesischen ID.6 im großen SUV-Format, bauen auch die neuen Modelle auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des Konzerns auf. Mit dem ID.4 läuft in Emden bereits ein MEB-Stromer vom Band.

Quelle: Auto Motor und Sport – VW ID.7 Tourer: Der Elektro-Kombi hat einen Namen / AutoBild – Noch gut getarnt: Erste Erlkönigbilder von VWs Elektro-Passat ID.7

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.