DPD UK flottet 1000 rein elektrische Ford E-Transit ein

DPD UK flottet 1000 rein elektrische Ford E-Transit ein
Copyright ©

Ford

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Das Paketzustellunternehmen DPD UK hat bei Ford auf einen Schlag gleich 1000 E-Transit Elektrotransporter bestellt. Mit den E-Transit, die allesamt noch in diesem Jahr eingeflottet werden sollen, erhöht sich die Zahl an E-Fahrzeugen in der Flotte von DPD in Großbritannien auf mehr als 2500. DPD UK hat bei Ford die Version mit 3,5 t, 135 kW Leistung, langem Radstand und 12,4 Kubikmeter Laderaum geordert. Die E-Lieferwagen sollen von Depots im gesamten britischen Netzwerk aus betrieben werden, noch im Mai will der Paketzusteller die ersten E-Transits übernehmen.

Der neue E-Transit-Auftrag ist ein Teil des Versprechens von DPD, „das umweltfreundlichste Lieferunternehmen der Welt“ zu sein, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung. Neben dem Betrieb von mehr 2500 Elektrofahrzeugen in Großbritannien hat DPD auch in eine Reihe mehrerer Recycling- und Kreislaufwirtschaftsinitiativen investiert, die dazu geführt haben, dass das Unternehmen kürzlich bei den Business Champion Awards in London zum „Nachhaltigen Unternehmen des Jahres“ ernannt wurde.

Den elektrischen Ford Transit in die Hände zu bekommen, fühlt sich wie ein wirklich großer Moment an. 3,5-t-Transporter sind das Arbeitspferd jeder Lieferflotte“, sagt Olly Craughan, der Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei DPD UK. „Die Leute wissen wirklich zu schätzen, was wir mit Elektrofahrzeugen und all unseren anderen grünen Initiativen machen“, so der Manager. Das Gleiche gelte auch für die großen Einzelhandelskunden. „Sie möchten, dass ihre Pakete mit grünen DPD-Transportern geliefert werden, weil sie wissen, dass ihre Kunden es auch schätzen“.

Bereits im Jahr 2018 eröffnete DPD UK das erste vollelektrische Paketzustelldepot Großbritanniens in Westminster. DPD kündigte im Oktober 2020 Pläne an, bis 2023 25 der größten Städte des Vereinigten Königreichs mit emissionsfreien und emissionsarmen Lieferfahrzeugen zu bedienen. Im Juli 2021 wurde Oxford die erste vollelektrische Stadt von DPD in Großbritannien.

Quelle: DPD UK – Pressemitteilung vom 05.05.2022

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Ähnliche Artikel

Opel Astra: Rüsseslheimer schärfen Design und Technik nach

Opel Astra: Rüsseslheimer schärfen Design und Technik nach

Fabian Mechtel  —  

Mit 58 kWh Akku, mehr Reichweite und neuen Features wie Vorkonditionierung und V2L steigert der Astra Electric 2026 seine Alltagstauglichkeit deutlich.

Wer den weltweiten Rohstoffmarkt für Batterien dominiert

Wer den weltweiten Rohstoffmarkt für Batterien dominiert

Michael Neißendorfer  —  

Chinesische Firmen dominieren fast alle kritischen Rohstoffsektoren für die Batterieproduktion. Ihr Einfluss schwindet zwar, allerdings sehr langsam.

E-Auto vs. Verbrenner: Sechsmal weiter mit gleicher Energie

E-Auto vs. Verbrenner: Sechsmal weiter mit gleicher Energie

Sebastian Henßler  —  

Ein Physiker erklärt, warum „hocheffiziente Verbrenner“ physikalisch unmöglich sind und an Effizienz nie an E-Autos heranreichen. Schon gar nicht mit E-Fuels.

BMW: Milan Nedeljković folgt 2026 auf Oliver Zipse

BMW: Milan Nedeljković folgt 2026 auf Oliver Zipse

Sebastian Henßler  —  

BMW kündigt mit Milan Nedeljković einen neuen Chef für Mai 2026 an und leitet damit den geplanten Wechsel nach der langen Amtszeit von Oliver Zipse ein.

Ford baut günstige E-Autos auf Renault-Plattform

Ford baut günstige E-Autos auf Renault-Plattform

Michael Neißendorfer  —  

Ford besinnt sich darauf, wonach der Markt giert: Günstige E-Autos für den Massenmarkt. Aus eigener Kraft schafft es der Hersteller allerdings nicht.

IEA: Autoindustrie muss tiefgreifenden Veränderungen standhalten

IEA: Autoindustrie muss tiefgreifenden Veränderungen standhalten

Tobias Stahl  —  

In einem Lagebericht analysiert die IEA den Strukturwandel in der Automobilindustrie – und empfiehlt Stellschrauben, an denen Hersteller und Länder drehen können.