Citroën und Ubitricity starten Lade-Partnerschaft für E-Autos

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Ubitricity

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Der Autohersteller Citroën und Ubitricity, eine Tochtergesellschaft der Shell-Gruppe, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um Autofahrer:innen in europäischen Städten den Zugang zur Elektromobilität zu erleichtern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Fahrer:innen zu ermutigen, auf Elektroautos umzusteigen, und gleichzeitig Städte zu unterstützen, mehr öffentliche Lademöglichkeiten für ihre Anwohner:innen anzubieten. Damit wollen Citroën und Ubitricity das Bewusstsein für alternative urbane Mobilitätsoptionen schärfen, welche die Energiewende vorantreiben.

Die Partnerschaft beginnt in London und soll Käufer:innen des neuen Citroën AMI ab September 2022 das Aufladen im öffentlichen urbanen Raum vereinfachen. Konkret können Autofahrer:innen, die einen neuen Citroën AMI erwerben, drei Monate lang kostenlos an den mehr als 5500 Laternenladepunkten von Ubitricity im Großraum London und an einer wachsenden Zahl weiterer Standorte in Großbritannien laden. Um einen kostenfreien Ladevorgang zu starten, müssen die AMI-Käufer:innen lediglich ihren individuellen Freischaltcode in der Shell Recharge App hinterlegen.

Auch in weiteren europäischen Städten werde sich die Zusammenarbeit darauf konzentrieren, den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zu beschleunigen und damit den Fahrer:innen Elektroautos das alltägliche Laden zu erleichtern, so Citroën in einer aktuellen Mitteilung. Die Nutzung der bestehenden Infrastruktur, beispielsweise durch die Umrüstung von Straßenlaternen zu Ladepunkten, biete ideale Voraussetzungen, ein dichtes urbanes Ladenetz ohne lange Planungsphasen zu errichten.

Durch flächendeckende Lademöglichkeiten im Straßenraum erhalten Autofahrer:innen ohne eigenen Stellplatz die Möglichkeit, bequem auf die Elektromobilität umzusteigen. Das Laden eines E-Autos wird an Laternenladepunkten analog zu einer Wallbox zur Nebensache – insbesondere während langer Standzeiten, beispielsweise über Nacht.

Grundsätzlich haben E-Fahrer:innen zwei Möglichkeiten, ihren Ladevorgang an einer Ubitricity-Ladesäule zu starten: Per Ad-hoc-Zugang ohne Abonnement und App durch das Scannen eines an der Ladesäule angebrachten QR-Codes mit dem eigenen Smartphone und der Autorisierung auf der Ubitricity-Website. Oder durch die Nutzung einer App eines Mobilitätsdienstleisters wie Shell Recharge, die Zugang zu mehr als 275.000 weiteren Ladesäulen und zusätzliche nützliche Funktionen wie monatliche Abrechnungen bietet.

„Die Visionen des Citroën AMI und der Ladesäulen von Ubitricity fügen sich nahtlos aneinander – beide Mobilitätslösungen sind minimalistisch, platzsparend, ressourcenschonend und für eine große Anzahl an Stadtbewohner:innen erschwinglich. In vielen europäischen Städten ist der urbane Raum bereits ausgereizt. Mit den Laternenladepunkten lösen wir diese Herausforderung und bieten Fahrer:innen bequeme und kostengünstige Lademöglichkeiten direkt vor ihrer Haustür.“ – Daniel Kunkel, CEO Ubitricity

Weitere Einzelheiten zu gemeinsamen Projekten im Rahmen der Partnerschaft sollen in den kommenden Monaten auf den Kanälen von Ubitricity und Citroën bekannt gegeben werden.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 21.09.2022

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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