BYD stellt neues Assistenzsystem God’s Eye vor

BYD stellt neues Assistenzsystem God’s Eye vor
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Laura Horst
Laura Horst
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BYD hat vergangene Woche sein neues Fahrassistenzsystem God’s Eye vorgestellt. Laut dem Unternehmen kann durch das Update künftig jedes BYD-Auto mit „intelligenter High-End-Fahrtechnologie“ ausgestattet werden. BYD wurde in China zuvor kritisiert, weil jüngere Start-ups dem Hersteller in Hinblick auf intelligentes Fahren einen Schritt voraus waren.

Bei der Vorstellung des neuen Systems gab BYD-CEO Wang Chuanfu an, dass der Autobauer derzeit 110.000 Ingenieure beschäftigt, davon allein 5000 in der Forschung und Entwicklung für intelligentes Fahren. Außerdem verfüge BYD über die größte Auto-Cloud-Datenbank in China. Der Firmengründer betonte, dass intelligentes Fahren in den nächsten zwei, drei Jahren eine unverzichtbare Voraussetzung für den Autokauf sein werde.

Das Fahrassistenzsystem God’s Eye selbst wird in drei Varianten mit bis zu drei Lidar-Sensoren erhältlich sein. In der Basisversion, God’s Eye C, enthält es zwölf Kameras, zwölf Ultraschall-Radare und fünf MM-Wellen-Radare. Die Basisvariante soll in alle Autos der Marke BYD integriert werden, während Denza-Autos und die Flaggschiffe von BYD die mittlere Version God’s Eye B erhalten sollen, bei der unter anderem ein Lidar-Sensor hinzukommt. Die Spitzenklasse, God’s Eye A, verfügt über drei Lidar-Sensoren und ist für die Luxusmarke Yangwang vorgesehen.

Sämtliche BYD-Modelle werden mit dem neuen System ausgestattet, wie Wang Chuanfu betonte. Darunter auch die günstigeren Modelle unter 100.000 Yuan (ca. 13.000 Euro), wozu der BYD Seagull, der BYD Qin Plus DM-i und der BYD Seal 05 DM-i gehören. Alle BYD-Autos erhalten außerdem eine Xuanji-Architektur, zu der unter anderem ein zentraler Prozessor, Cloud-KI und neben einer 5G-Vernetzung auch die Verknüpfung zu einem Satellitennetzwerk gehört. Die Xuanji-Architektur hatte der chinesische Autobauer Anfang 2024 als Teil seiner Technologie-Offensive angekündigt.

Die Xuanji-Architektur wird außerdem mit KI-Modell Deepseek R1 verbunden werden, um die KI-Fähigkeiten der Autos und der Cloud zu verbessern. Während God’s Eye A und B die NOA-Funktion (Navigation on Autopilot) in Städten und auf Autobahnen unterstützt, unterstützt die Basisversion vorerst nur Hochgeschwindigkeits-NOA.

Quelle: Car News China – BYD released the new “God’s Eye” driving assistance system

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